VERHÄLTNISMÄSSIGKEIT-QUO VADIS?

Rede Dr. med. Marco Caimi an der Kundgebung für Grundrechte und die Verhältnismässigkeit der Corona-Massnahmen

7. November 2020

Liebe Freunde

Unser neues Grusswort: Namaste – NoMaske!

GOTT MUSS EIN QUERDENKER SEIN! Schaut nur: Wenn Engel demonstrieren, scheint die Sonne!

Liebe Freunde der Freiheit: Wir erleben zur Zeit einen Hybridversuch: Einerseits die grösste Erpressung der Menschheit ever und andererseits das grösste Sozialzerstörungsexperiment aller Zeiten, staatlich verordnete Konkurse ohne Ende! Und wir sind erst am Anfang!

Orchestriert wird alles von Regierungsbanden und hintergründigen Strippenziehern, die sich wie Süchtige benehmen. Ihre Droge sind die täglichen Fallzahlen. Die Dosis muss jeden Tag erhöht werden. Die Beschaffungskriminalität für ihre Droge sind die Kollateralschäden, die sie an uns, an den von ihnen regierten Menschen anrichten.

Sie rufen nach der Feuerwehr und kommen als Brandstifter zum Brandort, um dort angeblich zu löschen, in Tat und Wahrheit aber das Feuer noch mehr zu entfachen. 

Die Therapie hat längst die Schäden der Krankheit Covid19 in den Schatten gestellt. Jegliche Verhältnismässigkeit wird mit Füssen getreten und ad absurdum geführt. Nicht durchgeführte Operationen, verschobene dringliche Therapien, Hausärzte, die Patienten nur nach vorgängig durchgeführtem PCR-Test in ihre Praxen lassen, Menschen wohlverstanden, die sich vorher jahrelang ihnen anvertraut hatten. Die Leute ins Spital einweisen aus Angst, sie zu behandeln. Ist der Arztberuf etwa zu einem Schönwetter-Job mutiert?

Regierungsvertreter wie Markus Söder und Karl Lauterbach, der Herr der Fliegen, werden nicht einmal rot, wenn sie Menschen dazu aufrufen, ihre Nachbarn zu denunzieren.

Bald werden wir wohl ein Masterstudium in Denunziantentum und Blockwartmentalität absolvieren können. 

Wo bleibt im Westen, in sogenannten «zivilisierten» Ländern unser Verantwortungsgefühl gegenüber unseren Mitmenschen in der 2. und 3. Welt? Ganz ehrlich: Fanden nicht viele von uns den ersten Lockdown noch ganz cool? Endlich mal runterfahren, nicht jeden Tag in den Berufsverkehr. Home Office – wie geil oder muss man sagen: Wie krank!

Wie toll war es angeblich, wieder mal die Vögel zu hören? Wie wenn sich vorher viele für Vögel und nicht fürs Vögeln interessiert hätten oder für die saubere Lagune vor Venedig. Ist es nicht zynisch, so zu sprechen, wenn man den ersten Lockdown mit Netflix, gut gefülltem Kühlschrank und vollgerammeltem Weinkeller erleben durfte?

Haben diese Wohlstandsverwahrlosten einmal eine Familie in einem Township in Südafrika, das den härtesten Lockdown verordnet hat, gefragt, wie sich eine solche Freiheitsberaubung in einer Wellblechhütte anfühlt, ohne Job und ohne fast nichts mehr zu essen? Oder haben sie Wanderarbeiter überall auf der Welt gefragt, die subito nach Hause geschickt wurden, nur noch das mitnehmend, was sie tragen konnten und von denen viele auf diesen Wanderschaften verhungert sind?

Liebe Freunde, auf diesem Planeten gibt es – oder muss ich sagen – gab es 3,3 Milliarden Arbeitskräfte. Ihr seid bereits dazugezählt. Von diesen arbeiten mehr als 2 Milliarden in einer informellen Ökonomie. Da gibt es keine Arbeitsverträge, keine Kurzarbeit, keine Versicherungen, keinen Kündigungsschutz, keine Sozialleistungen, keine Renten, sondern lupenreine Taglöhnerschaft – hire & fire!

Überall sehe ich die orangen Banner «Ja zur Konzern-Verantwortungsinitiative» hängen. Was für eine hässliche Fratze der Doppelmoral wird da am biederen Gartenzaun montiert: Was teilweise auch Schweizer Konzerne an Verantwortung für Produktionsstätte in 2. und 3. Weltstaaten  übernehmen, mag oft zu wenig sein. Aber es ist ein Kindergeburtstag gegen das, was fast alle Regierungen unter der Fuchtel der WHO, des IWF, des WEF und der pharma- und stiftungsgesteuerten Impfallianzen wie GAVI und CEPI in diesen Regionen implementiert haben: Armut, Hunger und Sterben – oder muss man es nicht besser verrecken nennen?

Der renommierte Guardian schrieb bereits am 29. April, dass 1,6 Milliarden dieser Arbeitskräfte durch die Pandemie-Massnahmen ihre Lebensgrundlage verlieren dürften.

Und das war VOR dem Wahnsinn eines neuen Lockdowns. Wen interessiert das?

Wir haben jetzt schon täglich 10’000 Hungertode mehr weltweit pro Tag durch diese Corona-Massnahmen. Wen interessiert das?  

Afrika hat kaum Corona-Tote, 2020 mindestens aber 4x mehr Malaria- und Tuberkulose-Tote, die grössten Geisseln des afrikanischen Kontinents, weil alle Budgets in Corona fliessen. Wen interessiert das?

Angebliche Hygienekonzepte haben bereits aktuell Millionen von Existenzen zerstört, Suizidversuche und wirkliche Suizide haben sich bereits jetzt um mehr als 50% erhöht – und wir haben erst Anfang November. Die bereits seit dem frühen Sommer herbeigeschriebene und durch die perverse Gratis-Testerei förmlich pulverisierte 2. Welle dürfte zur Dauerwelle werden, aber nicht was Covid19 betrifft, nein, die Menschen werden anders, existentiell, dahingerafft werden.

Unser Superstar-Bundesrat Alain-zu-Hause-Berset ist der Meinung, dass man das Pflegepersonal zwingen könnte, sich impfen zu lassen. Die Pflegenden, denen man vor Monaten noch applaudiert hatte, haben auch eine Mutation durchgemacht. Sie werden jetzt zu Laborratten gemacht. Herr Berset, ich frage Sie: Sind Sie noch Bundesrat und regieren noch oder schon Diktator und diktieren schon? Aber Sie, Herr Berset, können nichts dafür, wirklich nicht: Nach 7 Monaten Kriegspropaganda durch die in ihren Strukturen verfaulten und verrotteten Leit- und Staatsmedien ist der Grossteil der Bevölkerung so hirngewaschen, dass sie schon nach einem Mikrobenführer, einem Corona-Duce, einem Viren-General Alain Berset und seiner Kommandantin Simonetta Somadomina, schreien!

Ich frage euch, liebe Freunde, erstens:

Wo ist die Schweiz geblieben, die für Meinungsfreiheit weltbekannt war?

Wo ist die Schweiz geblieben, bei der Eigenverantwortung eine der Haupttugenden war?

Wo ist die Schweiz geblieben, bei der der Bundesrat den Bürgern vertraut hat und nicht die Bürger dem Bundesrat?

Das Regime der Taliban zeichnete sich durch folgendes aus:

Kaum Bildung und Schulen

Keine freie Presse ohne Zensur

Keine Konzerte

Keinen Tanz

Kein Theater

Keine Musik

Kein Kino

Keine Feste

Keinen Sport

Merkt Ihr was? Das Motto hier bei uns ist no talking, no singing, no dancing, no hugging, no laughing, no fucking – just social distancing!

Der Schweizer Bundesrat und sein völlig impotentes und feiges Parlament sind mit Hilfe der gekauften Task Force, Task Murx und Task Furz im Begriff, die Taliban zu kopieren.

Ich komme zum Schluss und frage euch:

Was können wir tun?

Zuerst eine Bitte, ich flehe euch an: Unterschreibt dieses Notrechtsreferendum. Wir müssen die Volksabstimmung erzwingen und ich bin sicher: Wir schaffen das!

Was können wir tun: Die Antwort ist: Mutig sein, Zivilcourage zeigen, zivilen Ungehorsam leisten, ohne jemandem weh zu tun. Dorthin zu gehen, wo es einem selbst weh tut: Auf die Strasse und Widerstand leisten – wie ihr. Danke fürs Kommen – gebt euch selbst einen Applaus!

Teilt unsere Kanäle auch von so brillanten Leuten wie Dani Stricker und Roger Bittel.

1980 hiess es: «Züri brännt!». Wenn dieser Hygiene- und Gesundheitswahnsinn nicht aufhört, müssen 2021 auch die Schweizer Städte wieder geistig brennen. Und wenn sie uns alle mal wegtragen von einem Platz! Tragt die Maske, damit heute ALLE hier reden können und nicht vorzeitig abgebrochen wird.

Ist die letzte Stimme aber verstummt, schmeisst die Maske weg. Hey, wir sind an der frischen Luft!

Freunde: Auch ich habe einen Traum: Dass wir immer mehr werden und unsere Freiheit und unser Leben, das auch lebenswert ist und hoffentlich bleibt, wieder zurück bekommen, friedlich und in Liebe zur ganzen Menschheit!

NAMASTE, NOMASKE UND: Und jetzt möchte ich euch hören, alle: Alle Macht dem Volk! AAAAAmaaaaaandla awethu! Amaaaaandla awethu! Amaaaaaandla awethu!*

DAAAANNKKKEEE!

*Gruss der Anti-Apartheid-KämpferInnen in Südafrika

BRIEF AN BEFREUNDETE GEWERBETREIBENDE IN BASEL UND DEN REGIERUNGSRAT UND VORSTEHER DES SANITÄTSDEPARTEMENT BASEL-STADT LUKAS ENGELBERGER, GLEICHZEITIG VORSTEHER DER EIDGENÖSSISCHEN GESUNDHEITS-DIREKTOREN-KONFERENZ DER SCHWEIZ

Lieber Jens, liebe Franziska

Lieber Robert, liebe Barbara

Lieber Daniel

Lieber Lukas Engelberger

Jahrzehntelang waren das Kulturzentrum/die Buchhandlung Bider und

Tanner sowie Robert’s Männermode wunderbare Orte für den kulturellen und textilen Einkauf für meine Familie, speziell für mich. EngagierteMenschen, die nicht nur Kunden verwöhnten, sondern viel teure Mietfläche bewirtschafteten, die Innerstadt belebten und Menschen in anständig bezahlte Arbeit und Brot brachten. Mit meinen Kindern war ich viele Jahre einmal die Woche bei

McDonalds am Bahnhof. Sie durften essen, was sie wollten. Dazu kamen auch die Stadion-Besuche, auch noch im alte Joggeli in der Nati B. Rituale. Wurzeln. Mensch sein. Identität. Heimat. Aber Heimat ist ja schon grenzwertig rechtsradikal…

Dafür möchte ich euch mit meiner Frau Daniela von Herzen danken und wir werden euch immer unterstützen, auch mit kostenlosen Werbehinweisen in unseren youtube-

Videos.

Ich durfte gestern nochmals im Tabourettli/Theater mit meinem Stück «ALPAUFZUG» auftreten…es war ein so emotionaler Abend, am Ende flossen nur noch die Tränen – 

im Publikum, auf und hinter der Bühne.

Ab heute ist das »Fauteuil» wegen zu geschlossen. Mit 50 Leuten kann man keinen Betrieb aufrecht erhalten, unmöglich. Evtl. noch Fremdproduktionen – wenn die Künstler darauf bestehen. Wahrscheinlich Verhandlungssache. Eigentlich aber geschlossen.

Meine Frau Daniela hat am 28.10. im Schnabel zu Abend gegessen: Es war leer. Die lobenden Worte gehen natürlich auch zu Isabelle, der Schnabel-Wirtin und allen engagierten Wirten und Wirtinnen und den Hotels, die noch tapfer geöffnet haben.

Von Daniel kenn ich etwas die Umsatz-Zahlen von McDonalds seit März 20 – oh jeee, die Innerstadt leert sich schon lange…

Der Heimweg gestern Abend war schlimm, eine tote Stadt, es fehlten nur noch die Pestvogelmasken.

Wir sind mit den Massnahmen soweit wie im frühen Mittelalter: Masken, absondern, einsperren. Einfach mehr davon, mit noch grösserem Schaden mittel-und langfristig.

Weiter sind wir nicht, ausser von Partialinteressen aufgefressen wie bei Salathé, eine App durchzudrücken oder bei Christian Althaus oder Karl Lauterbach, dem Herr der Fliegen, ihre mediokren und dürftigen Karrieren neu zu  lancieren – mit unsäglich falschen Prognosen und menschenverachtendem und lebensverneinenden Geschwurbel.

In London ist es Neil Ferguson vom Imperial College, der für seine weltweiten Phantastereien jetzt offenbar immerhin die Professur verloren hat. Dem gelockten Drosten aus Berlin wird es mit seiner unkorrekt eingegebenen Dissertation, (die jegliche damals geltende Promotionsordnung in mehreren Bereichen verletzt und damit zur Aberkennung der Diss führen müsste) und nie geschriebenen Habilitation bald auch so gehen – die juristische Schlinge zieht sich mehr und mehr um ihn zu. Fällt er, fällt der von ihm am PC nach wenigen Tagen Anfang Januar 2020 zusammengeschusterte PCR-Test und damit die Panik-Diagnostik. Und viele, die diesem Treiben wie Süchtige nach der Dosiserhöhung «Fallzahlen» blind vertraut haben.

Angela Merkel regiert nicht mehr, sondern zittert nur noch und ist offenbar definitiv von ihrer SED- und FDJ-Vergangenheit eingeholt. Restphysikalische und kybernetische Systemkenntnisse dürfen bei ihr angezweifelt werden.

Resultat: Lockdown ab 2.11. «Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu bauen.» Dauer: Ende November. Dann waren wir noch nicht mal in der Grippezeit…

Die BaZ (wie erstaunlich…aber lobenswert!) hat gestern schon vom Umsatzeinbruch in der Innerstadt auf Seite 1 geschrieben.

Politiker und staatlich gekaufte Medien (da sie sonst untergehen würden) werden nicht müde, zu berichten, dass sich die Konsumenten an die Masken gewöhnt hätten. Eine infame Unwahrheit! Der Präsident von pro Innerstadt ist zudem offenbar zu einem Bären mutiert und in tiefsten Vorwinterschlaf verfallen…

Heute Do, 29.10. laufe ich um 10 durch das Spalentor und die Spalenvorstadt/Altstadt zu meinem Zahnarzt an der Aeschenvorstadt.

Er behandelt mich kostenlos, als Dank für meinen seit mehr als sieben Monaten kritischen Einsatz gegen teilweise mehr alsunverständliche und von jeder Evidenz befreite Corona-Massnahmen. Als erstes sehe ich in der «Spale» 6 Polizisten. Ich denke:

«Kann jetzt aber nicht sein, Maskenkontrolle? Null Personendichte?» Nein, es ist eine Velokontrolle… Heute. Am Tag nach dem«Slow-Down» (kein Kommentar zu diesem Begriff). Fingerspitzengefühl? Vergiss es, es sind doch nur diese bald eh geimpften, gechippten, versklavten BürgerInnen. Sogar TV SRF (es wird schwarzen Schnee schneien!) hat mittlerweile den Zusammenhang zwischen Impfen und ID2020 erkannt!

Bis dato war Verschwörer und Aluhutträger, wer so was äusserte. Unter anderem der Schreibende.

Die Stadt wirkt leer, einige wenige unterwegs, mit und ohne Maske, die meisten tragen sie total hygienekonform unter dem Kinn, ganz nach Empfehlung von Wolfgang Schäuble im d’tschen Bundestag: «Nicht an und ausziehen, alle dreissig Minuten unters Kinn ziehen.» Spahn, der Bankjunge, interveniert nicht, er nickt es ab. Hygieneregeln? Schutzkonzepte?

Ein Wort zum sakrosankten PCR-Test: Er ist besser als sein Ruf, jawohl, aber die Interpretation ist nicht nur ein Skandal, sondern die alleinige Basis für ein Verbrechen an der Menschheit. Wir könnten ihn, validiert oder nicht, einsetzen, um Positivität von Infektiosität zu unterscheiden. Basis ist der

Cycle threshold, der cT-Wert. Gelehrte streiten sich, ob jemand bereits nach 24 oder 30 Zyklen nicht mehr infektiös ist. (U.a. das RKI) Nehmen wir in dubio pro reo die Zahl dreissig. So weit so gut. In der Schweiz gehen die Labors aber auf 40-45, von einem deutschen Labor in Darmstadt dieselbe Auskunft. Die Aussagen liegen mir schriftlich vor. Und lest bitte mal die Stellungnahme von offizieller Stelle aus St. Gallen. Wer dann noch nicht aufwacht, dem ist nicht zu helfen.

Guten Tag Herr ….

 Nachfolgend die Einschätzung des ZLM (Zentrum für Labormedizin, SG) zur Kenntnisnahme:

 Die Verwendung des Ct-Wertes als Beleg für das Vorliegen einer SARS-CoV-2 Infektion ist nach unserem Wissen aktuell nicht “best practice”. (Besser ist offenbar schwarz oder weiss…Anmerk. d.Verf) Die Idee ist jedoch theoretisch korrekt. (Aha…) Praktische Erfahrungen bestehen bis jetzt (jedenfalls in der Schweiz) nicht. Um eine homogene Beurteilung zu erlauben wäre eine Standardisierung notwendig, was bisher bei fehlender Verfügbarkeit eines Standardkalibrators nicht möglich ist. (Monatelang den Sommer hindurch lieber Panik machen, aber den Test,der für das ganze Unheil alleine verantwortlich ist, wasserdicht zu machen, nein, nicht möglich…Das muss doch Konsequenzen haben!)

 Das wesentlichstes Problem ist aber, dass die sofortige Umstellung mit den sich daraus ergebenden Veränderungen und zwangsläufig entstehenden Unklarheiten in der jetztigen Situation (bei fehlender Standardisierung) kaum zusätzlich “handlebar” sein dürfte. (Die Situation löst ja auch kaum einschneidende Massnahmen aus)

 Unabhängig von all diesen Überlegungen gibt das ZLM bei Ct-Werten > 35  den Befund als “schwach positiv” an (= nicht mehr infektiös, offenbar Nebensache…), so dass der Einsender diese Information für eine Risikostratifizierung verwenden kann, falls er dies wünscht. (Wie kann man so etwas nicht wünschen??)

 Als zusätzliche Problematik ist zu erwähnen, dass grenzwertig hohe, einmalig festgestellte Ct-Werte keine Unterscheidung erlauben ob es sich um eine Prodromalphase (Infektion zunehmend, Infektiosität kommt) oder um eine abklingende Infektion (Infektiosität geht) handelt. (Ein zweiter Test würde aber die Verlaufsrichtung aufzeigen!!! X-mal günstiger als tagelange Quarantäne!!)

Besten Dank für Ihre Hinweise, die wir gerne aufgenommen haben.

Freundliche Grüsse

Gildo Da Ros

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Gildo Da Ros

Generalsekretär 

Kanton St.Gallen

Gesundheitsdepartement

Generalsekretariat

Oberer Graben 32

9001 St. Gallen

Es ist der Wahnsinn.

Lieber Lukas, (Gratulation zum feinen Wahlergebnis!) ich schreibe hier auf der sachgegenständlichen Ebene an die direkt Betroffen. Das Menschliche dir gegenüber habe ich öffentlich im CLUB/SRF kund getan. Ich flehe dich als Mensch, als Arzt, der sich sieben Monate lang mit seinem kleinen Team nicht gescheut, hat, den Grind hinzuhalten, Abstriche zu machen, Lungen abzuhören, Patienten zu empfangen, ohne dass sie, wie bei einigen Haus- und anderen Ärzten drei oder vier Stunden an den Teststationen anstehen mussten, zu beruhigen, zu behandeln, an. Aber auch als Vater, der du auch einer bist, diese ganze Panikpolitik zu überprüfen und in Frage zu stellen. Basel-Stadt als Ort der Freigeister und Humanisten könnte eine Fackel in diesem viralen Medien-Sturm werden und du zu einem mutigen und weitsichtigen Politiker. Du als Chef der kantonalen Gesundheits-Direktoren-Konferenz hast zumindest einige Fäden dazu in der Hand. Machen wir so weiter, werden meine Grosskinder und deine Kinder und Grosskinder sport- und kulturfrei aufwachsen, vielleicht mit etwas virtuellen Schwachsinn von virtuellen Künstlern, diese produziert in der NeuraLink-Werkstatt von Elon Musk und versandt von Jeff Bezos’ Amazon.

Flattening the curve war gut und recht im März, aber wie lange wollen wir noch Spitäler schliessen und Betten abbauen, um dann bei etwas schärferer RNA-Substanz intervallmässig alles an die Wand fahren? 

Impfstoff? Vergiss es. Wir kennen HIV seit 39 Jahren, auch ein Retrovirus und Impfstoff? Also. Und einen genetischen Impfstoff nach 12-18 Monaten einzuführen, wird zu einem ebensolchen Verbrechen an der Menschheit führen wie die unreflektierte Handhabung des PCR-Tests es jetzt so tut. Irgendwann werden die Verantwortlichen dafür zur Rechenschaft gezogen. Tu dir das bitte nicht an.

Das gilt für alle von uns, auch für dich in noch grösserer Verantwortung. Gerne stehe ich dir jederzeit zur Verfügung. Ich bin gegen Ende meiner bescheidenen beruflichen Laufbahn unterwegs und habe nichts zu verlieren, ausser dass ich mir beim Rasieren nie sagen möchte: «Du hast nicht alles Legale versucht – und das als Arzt, der sich mal verpflichtet hat, zu helfen, nach einem tollen, vom Kanton BS bezahlten Studium!» (Der Grund, warum ich mit Ausnahme eines Jahres – Burg i.L. – immer hier Steuern (voraus)bezahle. Dieses Schreiben ist ein verzweifelter legaler Versuch, zu verhindern, dass so vieles kaputt geht. Mein Dank an alle, bis hierher gelesen zu haben!

Es grüsst alle herzlich, aber aufgewühlt, bald hilf- und total perspektivlos, nicht selten schlaflos.

Marco Caimi

“EIN TREFFEN MIT EINEM CORONA-SKEPTIKER”

Der Basler Männerarzt Marco Caimi kennt nur noch ein Thema: Corona. Auf Youtube und an Demos will er die Gesellschaft wachrütteln. Ich wollte wissen: Ist er ein Verschwörungstheoretiker oder ein kritischer Bürger?

Joël Hoffmann

Joël HoffmannPubliziert heute um 06:40 Uhr18 Kommentare18

Marco Caimi befasst sich täglich mehrere Stunden mit Corona und wie die Medien darüber berichten.
Marco Caimi befasst sich täglich mehrere Stunden mit Corona und wie die Medien darüber berichten.Foto: Nicole Pont 

Es wäre ein Leichtes, den Basler Männerarzt und Kabarettisten Marco Caimi als Verschwörungstheoretiker, Corona-Clown oder gar Covidioten zu verunglimpfen. Die Munition dafür liefert er schliesslich selber: «Wir lehnen eure Mikrochips unter der Haut ab!» Oder: «Wir lehnen die Masken (…) die als sichtbares Herrschaftsinstrument eingesetzt werden, ab.» Oder: «Mr. Bill Gates (…) Mr. George Soros (…) Frau Merkel (…) Herr Engelberger (…) und an alle anderen skrupellosen Oligarchen und eingeschüchterten Politiker: Wir sagen friedlich und höflich: Nein danke!» Dies und Weiteres sagte Caimi in seiner Rede an der Corona-Skeptiker-Demo vom 29. August in Zürich unter dem Motto «Zurück zur Freiheit».WEITER NACH DER WERBUNGhttps://tpc.googlesyndication.com/safeframe/1-0-37/html/container.html

Doch Caimi ist mehr als diese Aussagen. Er ist ein Beispiel dafür, wie eine Krise die Psyche eines Menschen und der Gesellschaft beeinflussen kann. Er ist ein Beispiel dafür, wie rasch man nach Fehlleistungen von Politik und Medien in den Dunstkreis von Verschwörungstheoretikern gerät. An seiner Person kann man zeigen, dass die Grenze zwischen legitimer Kritik und Hysterie fliessend ist.

Caimi empfängt mich in seiner Praxis an den Neuweilerstrasse. «Darf ich Ihnen die Hand geben», fragt er. Ein Handshake wie vor einem Boxkampf, mit dem wir beide rechnen. Er hat mich in Erwartung eines «sicher auch giftigen» Gesprächs in seinem Youtube-Video angekündigt. Und an der Demo rügte er schliesslich: «Die Medien! Was seid ihr für eine Enttäuschung geworden.» Journalisten würden Menschen, die wie er für Grundrechte eintreten, nicht anhören, sondern beruflich und menschlich diffamieren. Der gepflegte 58-Jährige trägt Hemd, Weste und Bugatti-Sneaker. Wir gehen in sein Behandlungszimmer. Dort hängt ein gigantischer Büffelkopf über den braunen Ledersofas. Der Umgangston bleibt während des ganzen Gesprächs freundlich – auch kritische Nachfragen bringen ihn nicht aus der Ruhe.https://www.youtube.com/embed/e7w4NBx2jxw

Caimi, schweizweit als pointierter Männerarzt bekannt geworden, arbeitete bis zur Corona-Krise zu 60 Prozent in seiner Praxis. Daneben beriet er Unternehmen in Gesundheitsfragen und trat als Kabarettist auf. Doch Corona änderte alles. Seit März beschäftigt er sich täglich fünf bis sechs Stunden mit Recherchen zu Corona, dreht in seiner Praxis Youtube-Videos und verschickt Newsletter. Seinen Videokanal hatte er schon vor der Pandemie, sprach dort etwa über einen möglichen Einmarsch der USA in Venezuela. Doch seit März gibt es nur noch Corona.

«Ich hatte Verständnis für den Lockdown»

«Viele meiner Patienten haben wegen der Pandemie Existenzängste und Schlafstörungen. Ich versuche, sie zu beruhigen, denn Schlaf- und Beruhigungsmittel sind keine gute Lösung», sagt Caimi. Auch er selber kämpfte mit seiner Angst, als das Coronavirus Anfang Jahr die Schweiz erreichte und das Unvorstellbare geschah: die Basler Fasnacht wurde abgesagt. «Man wusste nichts über das Virus, und auch ich hatte Angst. Die leeren Gemüseregale haben mich erschreckt. Ich fragte mich, brechen nun auch die Lieferketten zusammen, und dann wurde die Armee mobilisiert. Dann noch die schlimmen Bilder aus Bergamo, die Massengräber.» Caimi hatte Verständnis für den angeordneten Lockdown. «Das hätte ich wohl auch gemacht.» Auch über die Medien ärgerte er sich zunächst nicht. 

Doch als um Ostern die ersten Wissenschaftler die bundesrätlichen Massnahmen hinterfragten, seien sie von den Medien fertiggemacht worden, so Caimis Beobachtung. «Und dann wollte das Parlament die Session verschieben, also seine Verantwortung nicht wahrnehmen. Das war eine Riesenenttäuschung», sagt er. Nach diesen Vorfällen beruhigte sich Caimi aber wieder parallel zur abflachenden Infektionskurve. Coiffeursalons und Baumärkte öffneten wieder. «Ich dachte, im Juli würde das Leben wieder normal.»

Was dann kam, erschütterte Caimis Vertrauen in die Politik und die Medien nachhaltig: Der Bund ermöglichte jedem, der Symptome hatte, sich gratis zu testen. «Wenn mehr getestet wird, dann gibt es auch mehr falsch-positive Ergebnisse. Dadurch steigen die Fallzahlen, die neue freiheitsbeschränkende Massnahmen zur Folge hatten.» Für Caimi haben die Medien versagt, die sich ohne Einordnung nur noch auf die Fallzahlen konzentriert hätten. «Das ist Schreckung der Bevölkerung», so Caimi. Auch wenn der Arzt erkennt, dass die Medien unterdessen teilweise die Corona-Massnahmen kritischer betrachten, werde noch zu wenig kritisch über die Corona-Regeln debattiert.

Im Dunstkreis der Verschwörungsgläubigen

Bis hierhin konnte ich Caimis Kritik nachvollziehen. Nur: Behördengläubige Journalisten gab es schon immer. Dafür braucht es keinen Bill Gates, der, so Caimi, Medienhäuser «schmiere». Und die kritischen Journalisten sind auch nicht verstummt. 

Während Caimi zu Recht sehr hohe Ansprüche an Journalisten stellt, scheint er diese bei umstrittenen Publizisten, wie dem Schweizer Historiker Daniele Ganser oder dem deutschen Youtuber Ken Jebsen, abzulegen. So glaubt er Ganser, wenn der behauptet, dass die Mainstreammedien letztlich von der Nato gesteuert seien. Und so schaut er häufig Ken Jebsen, der nicht nur «Experte» für Geopolitik, sondern plötzlich auch für Corona ist. Ganser und Jebsen stellen zwar kritische Fragen, suggerieren damit jedoch schon die Antworten. Ihre weitere Gemeinsamkeit: Die Welt wird gesteuert von irgendwelchen dunklen Kräften in den USA. Und damit sind wir im Milieu der Verschwörungstheoretiker, die in unübersichtlichen Zeiten das liefern können, was Politik und Medien in dieser Klarheit oft nicht anbieten können: Orientierung – Gut und Böse.

Der kritische Querdenker Caimi mag an den Corona-Demos in Deutschland und in der Schweiz, trotz unzähligen Belegen, keine Verschwörungtheoretiker, völkische Esotheriker, Impfgegner, Neonazis und Antisemiten erkennen, sondern nur friedliche, normale Leute, die für die Grundrechte einstehen. Dennoch bedient er bei seiner Ansprache in Zürich genau diese Leute: Merkel etwa ist das Feindbild schlechthin der Rechtsextremen, Soros das Symbol des jüdischen Weltlenkers, und Gates ist DAS böse Gesicht der Corona-Pandemie. «Mir geht es einzig um die Grundrechte, die mit den Corona-Massnahmen unnötig beschnitten werden», sagt Caimi. Aber es brauche viele Menschen auf der Strasse, damit die Kritik gehört werde.

Caimis Demo-Rede, die auf der Website seiner Praxis aufgeschaltet ist, liest sich wie eine klassische Verschwörungstheorie. So wird etwa aus seiner sorgenvollen Frage, ob etwa ein möglicher Corona-Impfstoff aus irgendwelchen Gründen zu rasch auf den Markt kommen könnte, die Gewissheit einer bösen Absicht: «Wir lehnen eure ungeprüften Impfstoffe, die ihr in Windeseile ohne Beobachtungszeit durchboxen wollt und für die ihr, mit eigenen Worten, ein Prozent heftige Impfschäden kalkuliert, ab!» 0,1 Prozent davon seien tödlich. Das würde, so Caimi, für Deutschland so viele Tote bedeuten, wie die Stadt Luzern Einwohner hat.

Bill Gates als Bösewicht

Und dieser böse Mann, der diese Impfungen weltweit durchsetzen möchte, sei Bill Gates. Caimi und ich sprechen lange über Gates, der, so Caimi, die Weltgesundheitsorganisation der UNO finanziere. Das sei ein Skandal, so Caimi. Eine Gesundheitsorganisation sollte ausschliesslich von den Staaten finanziert werden. Dennoch prangert er öffentlich nicht die Mängel bei der UNO-Organisation an, sondern Bill Gates. Mehrfach frage ich Caimi, weshalb er darauf komme, dass Gates Böses will. Gates wolle Geld machen, sagt er. Nur: Das wollen alle Pharmafirmen und Investoren, die nach einem Impfstoff forschen. Es ist ein Wettlauf um Milliardengewinne – Kapitalismus eben.

«Ich würde gerne in die Psyche des Ehepaars Gates sehen. Wenn ich am Morgen aufstehe und unzählige Milliarden auf dem Konto habe, möchte ich dann einfach nur noch mehr Geld, oder strebe ich dann nicht eher nach Macht und Kontrolle?», fragt sich Caimi. Jedenfalls sei Gates zuvorderst mit dabei, wenn es um Projekte geht mit Mikrochips unter der Haut, auf die Impfdaten gespeichert würden und mit denen künftig bargeldlos bezahlt werden kann.

Der Männerarzt glaubt nicht, dass unsere Behörden dem gesellschaftlichen Druck standhalten können und einen Impfstoff erst nach eingehender Prüfung freigeben werden. Das Vertrauen in den Staat – bei Caimi ist dieses seit Corna tief erschüttert. Seine Hoffnung setzt er auf die vierte Gewalt. So sagt er am Schluss unseres Gesprächs: «Die Demokratie braucht starke und freie Medien und ihre einstige berufliche Objektivität.» 

ERPRESST UND DAS CORONAVIRUS?

Von Dr. med. Marco Caimi

Die Antwort lautet nein. Denn das Virus ist kein Aktivist, es nicht einmal ein ganzes Lebewesen und die Viren, die wir im PCR-Test «finden», sind RNA-Schnipsel. So was kann aber niemanden erpressen, schon gar nicht ganze Staaten, ja beinahe den ganzen blauen Planeten. Es sind die Herrschenden, die uns ans Gängelband nehmen, nacherziehen, belohnen und vor allem bestrafen und noch mehr ängstigen. Die sich Rechte aneignen, mit denen sie Mühe haben, sie wieder loszulassen. Dass sie unsere elementaren Grundrechte wie mit Panzern überrollen und dadurch Existenzen an den Abgrund bringen, sowohl in der ersten und noch vielmehr in der zweiten und dritten Welt oder gar vernichten, stört sie längst nicht mehr.

Der Publizist und Bestsellerautor René Zeyer schreibt in «Der Ostschweiz» vom 11. September 2020:

Wenn man die Gefährlichkeit der aktuellen Gesundheitslage einigermassen rational einschätzen will, dann hilft zum Beispiel die Statistik der wöchentlichen Todesfälle in der Schweiz. Genauer, der Vergleich pro Kalenderwoche zwischen 2020 und 2019. Um auch über viele Jahre hinweg diese Zahlen vergleichbar zu machen, greift der Statistiker zu Schläuchen. Zu Feldern, die zwischen dem oberen und unteren Rand der statistisch zu erwartenden Werte liegen.

Hört sich komplizierter an, als es ist. Liegen die aktuellen Todesfälle innerhalb dieser Bandbreite, dann kann man von einem völlig normalen Zustand sprechen. Ist das so? Nein, das ist nicht so. Es gibt im April 2020 einen deutlichen Ausreisser nach oben. Also überdurchschnittlich viele Todesfälle, signifikant mehr.

Au weia? Gemach, kein Anlass zur Panik. Diese Übersterblichkeit betrifft ausschliesslich die Altersgruppe 65 und älter. Und: bis Ende März bewegte sich die Wochensterblichkeit in der Schweiz bei den Ü-65-Jährigen am unteren Rand des Bandes. Genau wie seit Anfang Mai. Bis heute übrigens.

Und wie steht es denn mit den Unter-65-Jährigen? Das wäre ja die wirklich bedeutende Angabe. Denn, der Biologie sei’s geklagt, der Ü-65-Jährige neigt leider häufiger dazu, sein Leben zu beenden, als der Unter-65-Jährige. Sollte es hier also einen Ausreisser nach oben geben, eine signifikante Übersterblichkeit, dann wäre das ein klares Indiz, dass wir uns einem Killer-Virus gegenübersehen.

Aber hier kann völlige Entwarnung gegeben werden. Die wöchentliche Anzahl Todesfälle bewegt sich hier seit dem 1. Januar 2020 bis zum 1. September haargenau innerhalb der Bandbreite des statistisch zu Erwartenden. Immer. Vor dem Lockdown, während des Lockdowns, nach dem Lockdown. Bis heute. Zudem ist dieser Schlauch entschieden enger als derjenige für ältere Menschen. Denn bei denen führen zum Beispiel ganz normale Grippewellen immer wieder zu mehr Todesfällen als üblich.»

Warum also diese Panikkommunikation? Ist das noch umsichtige Politik, verantwortungsvolle Staats- und Staatenlenkung? 

Ich bin auf eine Rede von Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt gestossen, gehalten am 5. September 1977. Am gleichen Tag wurde in Köln Arbeitgeber Hans-Martin Schleyer von der RAF entführt. Sein Tross wurde mit Hilfe eines Kinderwagens (!) in Köln-Lindenthal zum Stehen gebracht. Danach wurden ein Fahrer und drei Leibwächter mit insgesamt hundertsieben (107!) Schüssen erschossen, Schleyer entführt. Schmidt sagte u.a. (…) diese blutige Provokation und Erpressung richtet sich gegen uns alle.(…)

Es war eine wohl einzigartige Fernsehansprache in der Nachkriegszeit. Schmidt rief ohne jeden Pathos, ohne den in späteren Jahrzehnten und bis heute üblichen Betroffenheitskitsch die Bürger zur gemeinsamen Verteidigung des Gemeinwesens und Grundgesetzes auf. So nüchtern, authentisch und glaubwürdig konnte das wohl nur ein deutscher Politiker tun, der als Oberleutnant der Wehrmacht den zweiten Weltkrieg mitgemacht hat.

30 Jahre später sagte Schmidt einmal in einem Interview zu dieser Zeit und Rede: »Wir hatten alle die Kriegsscheisse hinter uns. Wir hatten überhaupt genug Scheisse hinter uns und waren abgehärtet. Und wir hatten ein erhebliches Mass an Gelassenheit bei gleichzeitig äusserster Anstrengung der eigenen Nerven und des eigenen Verstandes. Ja, der Krieg war eine grosse Scheisse, aber in der Gefahr nicht den Verstand zu verlieren, das hat man damals gelernt.»

Im Gegensatz zu Merkel und KonsortenInnen, die fast alles, was sie einst zu vertreten behaupteten, in ihren Taten später verwarfen und verwerfen, hat Schmidt schon vor seine Fernsehansprache, aber erst recht danach Wort gehalten und die RAF unnachgiebig bekämpft. Und er musste eine schwere Entscheidung treffen: Den Entführern nicht nachzugeben. Das traurige Resultat ist bekannt (Schleyer wurde ermordet), aber die Erpressungen des deutschen Staates durch die RAF hörten bald auf.

Lassen wir uns von den Promotoren und Huldigern des Virus nicht länger erpressen. Pflegen und stärken wir unser eigenes Immunsystem und nicht das von Moderna oder AstraZeneca genetisch in uns implantierte. Halten wir im nächsten Grippewinter gebührend Abstand, v.a. wenn wir Vorerkrankungen haben und waschen wir gut unsere Hände. Traurig genug, dass man das auch erwachsenen Menschen gebetsmühlenartig sagen muss. Besprechen wir Vor- und Nachteile bewährter Impfungen mit dem Arzt oder der Ärztin unseres Vertrauens und nicht telemedizinisch am Telefon. Wechseln wir nicht in den Panikmodus der Medien und Regierenden, sondern informieren wir uns vielseitig. Und geniessen wir auch das Leben, soziale Kontakte und unsere Liebsten!

Dauernd hört man in den letzten Tagen und Wochen vom BAG, von Berset und von «Experten» im pseudowissenschaftlichen Elfenbeinturm Sätze wie folgender: «Die epidemiologische Lage ist stabil, aber fragil.» Stabil, aber fragil? Zumindest das mit dem Verstand, wie ihn Helmut Schmidt verstanden hat, wäre dringendst zu hinterfragen. Tut fast niemand, denn es grenzt bereits trotz Methode, nein, nicht an Wahnsinn, aber an Verschwörung.

©Marco Caimi

REDE VON DR. MED. MARCO CAIMI ANLÄSSLICH DER «ZURÜCK ZUR FREIHEIT» – KUNDEGEBUNG VOM 29. AUGUST 2020 IN ZÜRICH

HALLO ZÜRICH!

Das FREIHEITSVIRUS IST AUCH IN ZÜRICH AUSGEBROCHEN!

Ich war vor zwei Wochen in Hamburg an der Querdenker-Demo!

Noch etwas können wir von den Hanseaten lernen: In deren VERFASSUNG VON 1270 steht:

Du hast keinen HERRN über und keinen KNECHT UNTER DIR! 

Und darin steht auch: WIR WOLLEN KEINE AUSZEICHNUNGEN VON FREMDEN HERREN ANNEHMEN!

Und genau darum geht es: Mr. Bill Gates, Mr. Tedros Adhanon Gebreyesus, Mr. George Soros, Mr. Jeff Bezos, Frau Merkel, Herr Söder, Frau Rickli, Herr Engelberger, Herr Prof. Klaus Schwab und an alle anderen skrupellosen Oligarchen und eingeschüchteten Politiker:

WIR SAGEN FRIEDLICH UND HÖFLICH: NEIN DANKE!

  • Wir lehnen eure trojanische Kavallerie und Geschenke AB.
  • Wir lehnen, HERR SALATHE jegliche Überwachungs-App ohne wasserdichte gesetzliche Grundlage – AB!
  • Wir lehnen eure ungeprüften Impfstoffe, die Ihr in Windeseile ohne Beobachtungszeit durchboxen wollt und für die Ihr, mit eigenen Worten, 1% heftige Impfschäden kalkuliert – AB! 0,1% tödlich, 8500 in CH, 83’000 in D. Das entspricht einer ganzen Stadt wie St. Gallen oder Luzern.
  • Wir lehnen eure Microchips unter der Haut – AB!
  • Wir lehnen auch ID 2020 und das betrifft auch Sie, Professor Klaus Schwab und Ihr WEF mit dem Great Reset, – AB! Dazu gehört auch die Abschaffung des Bargeldes!
  • Wir lehnen eure Masken, ausser im OP, die gegen Viren komplett nutzlos, im Gegenteil gefährlich sind und von euch Regierenden nur als sichtbares Herrschaftsinstrument eingesetzt werden – AB.
  • Ihr fasst euch mit den Fingern dauernd in und an eure feuchten und kontaminierten Masken in eurem Gesicht und mit den gleichen Fingern greift Ihr zu Obst, Gemüse und an die Einkaufswagen und Türklinken. SOLIDARISCH UND GESUNDHEITLICH  VERANTWORTUNGSVOLL IST, WER KEINE MASKE TRÄGT!
  • Bereits jetzt sehen wir in Ländern, in denen schon länger flächendeckende Maskenpflicht besteht, eine Zunahme von Gesichtsausschlägen, Karies, Zahnfleischschwund, Atemwegserkrankungen und Übersäuerung durch Rückatmung erhöhter CO2-Kozentrationen hinter der Maske.
  • Es gibt sogar Kantone, wie Zürich, die eine Maskenpflicht für gebärende Mütter eingeführt haben. Wer so etwas anordnet, hat entweder noch nie eine Geburt live erlebt oder ist, man möge mir die Ausdrucksweise verzeihen, abgrundtief pervers! Schämt euch!
  • Das Schlimmste ist, dass die sog. Qualitätsmedien das nicht mal mehr gross hinterfragen. Und wisst Ihr warum? Weil sie längst nicht mehr unabhängig sind!
  • Ja, liebe Familie Gates, dass Ihr auch noch Zeitungen und Magazine wie die ZEIT und den SPIEGEL schmiert – lehnen wir AB!

Und damit noch kurz etwas für die einstigen Freunde der Freiheit und des Diskurs: DIE MEDIEN! Was seid Ihr für eine Enttäuschung geworden!

Ihr wart einst die stolze und wichtige 4. Macht im Staat. Napoléon hat gesagt:

ICH FÜRCHTE 3 JOURNALISTEN MEHR ALS 1000 BAJONETTE!

Aber, Journalistinnen und Journalisten, Ihr habt eine Mutation hinter euch, schlimmer, als je ein Virus mutieren kann: Von kritischen, aber stets fairen und objektiven Geistern seid Ihr zu Hofberichterstattern und Hofschranzen der Regierenden und der Oligarchie geworden!

Noch ist es nicht zu spät, aber WIR HABEN ES sowas von SATT, uns von euch beleidigen zu lassen, als Corona-Leugner, als Corona-Ignoranten, als Covididioten, als Verschwörungstheoretiker, noch schlimmer gar als Nazis und Antisemiten!

Ist das euer kritischer Umgang mit Menschen, die Fragen stellen, die Leben wollen nicht nur um des bedingungslosen Überlebens?

MEDIENSCHAFFENDE: ICH MUSS EUCH LEIDER ZURUFEN, DASS IHR NICHT MAL MEHR DEN UNTERSCHIED ZWISCHEN FAKTENORIENTIERTEM BERICHT UND PERS. KOMMENTAR KENNT.

Und nein, es ist nicht nur der BLICK, 20 Minuten oder NAU, nein, auch die NZZ und der Tagesanzeiger, die FaZ und der SPIEGEL, SRF, ARD, ZDF und ORF sind zu einem völlig regierungsunkritischen Journalismus übergetreten nach dem MOTTO:»WESSEN BROT ICH ESS, DESSEN LIED ICH SING!»

Ich kann förmlich hören, wie die grossen Ikonen des Journalismus, RUDOLF AUGSTEIN, der Gründer des SPIEGELS, und FRANK SCHIRRMACHER, der Kopf der FAZ, sich vor Entsetzen und Scham ob eurer bildhaften und gedruckten Ergüsse in ihren Gräbern wälzen. Claas Relotius war nur die Spitze des Eisbergs und ich wünsche mir viele Juan Morenos, der diesen hochdekorierten Betrüger überführt hat, unter euch!

Deshalb, und ich komme zum Schluss, fordere ich euch Journalisten auf, 1. Fragen stellende und für ihre Grundrechte eintretende Menschen AUCH ANZUHÖREN und NICHT EINFACH ABZUURTEILEN, BERUFLICH UND MENSCHLICH ZU DIFFAMIEREN UND DESAVOUIEREN!

Denn es ist, wie es ist: DER GRÖSSTE SCHUFT IM GANZEN LAND IST UND BLEIBT DER DENUNZIANT!

UND 2. FORDERE ICH EUCH AUF, EUREN WERKSTOLZ, EURE BERUFLICHE ETHIK UND WERTE WIEDER ZU SUCHEN UND NEU ZU DEFFINIEREN. UND ICH BIN SICHER, WER SUCHET, DER WIRD FINDEN!

Ich möchte versöhnlich enden:

Es wäre ein erster Schritt zum Dialog, eine erste kleine Brücke, um über diesen reissenden Fluss voll von Panikmeldungen zu gelangen, um sich in die Augen zu sehen und miteinander zu sprechen. 

Diesen Brückenbau traue ich euch nach wie vor zu, liebe Medienschaffende! Wir alle brauchen euch doch in eurer einstigen beruflichen Objektivität! Eine Demokratie, die diesen Namen noch verdient, braucht starke und freie Medien!

Wir alle hier strecken euch die frisch gewaschene und desinfizierte Hand dazu entgegen!

DANKE!

DIE NORMALITÄT MUSS ZURÜCK – Zurecht waren in Berlin Hunderttausende auf der Strasse

Und am 29.8.20 werden noch mehr kommen!

Die Berichterstattung über die Großdemonstration am 1. August in Berlin ist sehr widersprüchlich. Während die einen jauchzend von Teilnehmerzahlen im Millionenbereich sprechen, klammern sich die anderen eisern an ein unhaltbares Narrativ weniger zehntausend Demonstranten. Aber die Höhe der Teilnehmerzahl ist nicht die Frage, die mir aus meinem Umfeld entgegenschwappt. Im Mittelpunkt steht vielmehr die Frage nach dem Sinn dieser Demonstration, oft gepaart mit der Empörung darüber: Worum ging es dabei eigentlich? Was brachte diese Menschen dazu, die Corona-Maßnahmen der Regierung so demonstrativ zu missachten? Und ist das nicht asozial? Das ist gleichzeitig die Sicht der Mainstream-Berichte. Doch die Menschen hatten am 1. August in Berlin gute Gründe dafür, ihr Recht auf Versammlungsfreiheit wahrzunehmen. In diesem Artikel werden die Motive erörtert, die hunderttausende Demonstranten auf die Straßen Berlins drängten. 

„Da gefährden diese Vollidioten ihre und anderer Leute Gesundheit, nur weil sie keine Lust haben, sich beim Einkaufen für fünf Minuten den Mund zu bedecken. Wie unverantwortlich!“ 

So einfach legen sich viele Kritiker der Demonstration die Beweggründe der immerhin mehreren hunderttausend Menschen zurecht, die in Berlin auf der Straße demonstrierten. Dass der oben genannte Vorwurf niemanden von der Couch auf die Straße bewegt, dürfte aber doch jedem klar sein. Die Motive der Demonstranten müssen also vielschichtiger ausfallen. Wer meint, mit einem Kommentar wie dem obigen alles gesagt zu haben, ist nicht an Verständigung interessiert und damit automatisch nicht an demokratischer Auseinandersetzung. Es lohnt sich, genauer hinzusehen. 

Der wohl wichtigste Grund, der die Menschen in Berlin zum Demonstrieren bewegte, ist die Unehrlichkeit der Regierung im Zuge der Coronakrise.

Viele Beispiele belegen, dass führende Politiker das Vertrauen der Bürger während der Krise missbrauchen. Schon im Mai nannten Kanzlerin Angela Merkel und Gesundheitsminister Jens Spahn falsche Infektionszahlen: Statt von 29.000 Infizierten sprachen sie von 40.000. Das ist kein kleiner Rechenfehler, sondern ein grober Schnitzer. Der Fehler wurde im Nachhinein auch offiziell eingeräumt. 

Bald darauf, im April, äußerte Wolfgang Kubicki (FDP) deutliche Zweifel an der Korrektheit der Reproduktionszahl (R-Wert), die das Robert Koch-Institut veröffentlicht. Diese Zahl gibt an, wie viele Menschen eine infizierte Person in einer bestimmten Zeit im Durchschnitt ansteckt. Steigt der Wert über 1, breitet sich die Krankheit weiter aus. Liegt der Wert unter 1, sinkt die Zahl der Neuinfektionen. Und während Bayern, das Bundesland mit den meisten Infektionen, im April einen R-Wert von 0,57 verkündete, stieg der R-Wert bundesweit laut RKI von 0,9 auf 1,0 — kurz vor der Kultusministerkonferenz. 

„Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Der R-Wert des RKI steigt ausgerechnet zur Konferenz der Kanzlerin mit den Ministerpräsidenten, bei der vor weiteren Lockerungen gewarnt werden soll“, kommentierte Kubicki und fasste zusammen, die Zahlen des RKI „vermitteln eher den Eindruck, politisch motivierte Zahlen zu sein als wissenschaftlich fundiert“. Schätzungen des Helmholtz-Zentrums und der TU Ilmenau zum Reproduktionswert wichen deutlich von den Daten des RKI ab. 

Und noch zur Anfangszeit der Corona-Krise behauptete unsere Regierung, dass FFP2- und FFP3-Masken nicht geeignet seien, um die Verbreitung des Virus aufzuhalten — Masken zu tragen, sei unnötig, hieß es. Dieselben Politiker führten bald darauf die allgemeine Maskenpflicht ein — aber erst, nachdem wieder Masken verfügbar waren. Werner Gleißner, Experte für Krisenkommunikation, bezeichnete diese Strategie in einem Interview als „kalkulierte Notlüge“.

Die Wiedereinführung der erweiterten Maskenpflicht in Österreich begründete der dortige Gesundheitsminister Rudolf Anschober übrigens nicht etwa mit gestiegenen Corona-Infektionszahlen, sondern mit Rhinoviren — normalen Erkältungsviren — und dem „virologischen Grundrauschen“. In einem weiteren Interview gab er später zu, dass es bei der Maskenpflicht „natürlich auch um einen psychologischen Effekt“ ginge. Dass die führenden Politiker hierzulande sehr ähnlich denken, kann mit Fug und Recht angenommen werden. 

Im Mai wollte dann ein hochrangiges Mitglied des Bundesinnenministeriums eine Schadensanalyse der Folgen des Lockdowns in Auftrag geben und setzte sich mit dem Arzt Gunter Frank in Verbindung. Dessen erste Frage lautete etwas verblüfft, ob es denn noch keine solche Schadensanalyse gegeben habe. Allein die medizinischen Folgen der Maßnahmen sind bereits äußerst relevant — „über Monate nicht durchgeführte Operationen, Weiterbehandlungen, Früherkennungen oder Pflegeeinschränkungen“. Nein, es hatte noch keine Schadensanalyse gegeben. „Der Mitarbeiter des Bundesministeriums hätte dazu Vorstöße gemacht, aber sei jeweils auf taube Ohren gestoßen und es sei sogar mit Konsequenzen gedroht worden, sollte er nicht dazu schweigen.“ 

Gunter Frank arbeitete zusammen mit anderen Experten — von universitären Institutsleitern bis hin zu Klinikleitern — eine fachlich hochkompetente und belastbare Einschätzung zu den Schäden des Lockdowns aus. Dieser Bericht wurde anschließend vom Innenministerium zurückgehalten, der engagierte Mitarbeiter wurde suspendiert. Frank arbeitete das Geschehen in einem sehr lesenswerten Artikel gründlich auf. 

Fragwürdiger Umgang mit Daten

Um die Verbreitung des Virus zu verlangsamen, soll außerdem fleißig die Corona-App der Bundesregierung genutzt werden, die im Hinblick auf den Datenschutz nicht wasserdicht ist. Und in letzter Zeit häufen sich die Berichte, dass die persönlichen Daten – wie der Name, die Anschrift, die Telefonnummer —, die wir in Restaurants oder Hotels hinterlegen müssen, von der Polizei eingesehen und ausgewertet werden können, um etwaige Augenzeugen zu Straftaten herauszusuchen. Zu Anfang hieß es, diese Daten dürften unter keinen Umständen an Dritte weitergegeben werden. Daran hält sich die Polizei offenbar nicht. Hier werden Einzelstraftaten über das allgemeine Recht auf Datenschutz gestellt. 

Und einige Maßnahmen selbst sind, seien wir mal ehrlich, völlig inkonsistent. Beim Restaurantbesuch bleibt die Maske auf dem Weg zum Tisch vorm Gesicht, am Tisch dann nicht mehr. Beim Friseur müssen die Haare gewaschen werden, obwohl die Kontaktzeit deutlich reduzieren werden könnte, würde das jeder einfach vorher zuhause erledigen. In Bayern wurde zu Beginn der Krise das Sitzen auf Parkbänken verboten — alleine und unter freiem Himmel!

Das alles sind Beispiele von teils absurden Regelungen, von Täuschungen oder sogar bewussten Lügen, die unsere Regierung in jüngster Zeit zu verantworten hat. Aus ihnen ergibt sich jenes Misstrauen, das sich mittlerweile bei vielen Menschen in Deutschland eingestellt hat — selbst unter Politikern, wie an der Kritik Kubickis zu sehen ist. Genau dieses Misstrauen, das Gefühl, an der Nase herumgeführt zu werden, brachte viele Menschen auf die Straßen Berlins. 

Ein weiterer Grund ist der Umgang der Medien mit der Coronakrise — und vor allem der Umgang mit Kritikern der Regierungsmaßnahmen.

Wenngleich Beispiele wie die eben genannten zeigen, dass der Regierung in der Coronakrise nicht blind zu vertrauen ist, tragen alle großen Medienhäuser die Regierungslinie ohne laute Bedenken mit. Obwohl die Letalität von Covid-19 bei insgesamt circa 0,1 bis 0,3 und damit im Bereich einer starken Influenza (Grippe) liegt; obwohl das Sterberisiko für die Allgemeinbevölkerung einer täglichen Autofahrt zur Arbeit entspricht; obwohl bis zu 80 Prozent aller testpositiven Personen symptomlos bleiben — trotz all dieser Tatsachen schüren die meisten Medien weiterhin die Panik vor dem Virus, tragen die Regierungsmaßnahmen mit und verleumden alle Kritiker, die sich hiergegen aussprechen — unter ihnen zahlreiche hochqualifizierte Fachleute

Das soll nun nicht heißen, dass Sars-CoV-2 ungefährlich wäre, denn das ist das Virus mit völliger Sicherheit nicht. Die Verbreitung des Coronavirus ist keine „Test-Epidemie“, wie einige Menschen in Anlehnung an die Schweinegrippe behaupten. Bei bestimmten, meist älteren und vorbelasteten Patienten führt das Virus zu schweren Krankheitsverläufen mit Komplikationen in der Lunge, dem Gefäß- und Nervensystem und weiteren Organen, die teilweise noch monatelang nachwirken können. Es muss daher ein Ziel sein, diese Risikogruppen zu schützen. 

Die unbeachteten Folgen der Maßnahmen

Dennoch muss es auch möglich sein, offen über die Frage zu diskutieren, ob die rigorosen Maßnahmen zu diesem Zweck der Gesamtbevölkerung aufgebürdet werden müssen, wenn einige von ihnen — wie die Einschränkung der Versammlungsfreiheit — sogar gegen das Grundgesetz verstoßen und andere von ihnen die Existenzgrundlage zahlloser Menschen bedrohen. 

Dass tausende prekär Beschäftigte, befristete Angestellte, Restaurantbesitzer, Klein- und Mittelstandsunternehmer, aber auch Eltern, Künstler oder Selbstständige durch die Corona-Maßnahmen nicht nur in ihrem persönlichen Alltag, sondern in ihrer Existenzgrundlage bedroht sind, geht im medialen Hohelied auf die Regierungsmaßnahmen völlig unter. Auch vonseiten der Regierung fühlen sich diese Menschen nicht wahrgenommen, geschweige denn vertreten. Auf der einen Seite stehen tausende Menschen mit brutalen, ehrlichen Existenz- und Abstiegsängsten, auf der anderen einige wenige wohlsituierte Politiker und Medienkonzernmanager, die konsequent die Augen verschließen vor den Problemen der Menschen, die sie nicht ansehen wollen. 

Nicht nur werden diese Menschen nicht gehört, sie werden oftmals auch noch öffentlich diffamiert. Im Falle von Experten wie Wolfgang Wodarg oder Sucharit Bhakdi, die, nachdem sie jahrelang wertvolle und auch wertgeschätzte Arbeit geleistet haben, nun medial an den Pranger gestellt werden, ist diese undemokratische Dynamik besonders gut zu beobachten. 

Auch dagegen gingen die Menschen in Berlin auf die Straße. Die meisten Teilnehmer hatten das Gefühl, dass der Korridor des Sagbaren in einer Frage eingeschränkt wird, die uns alle etwas angeht, und dass wir über die Corona-Pandemie eine offene Debatte brauchen — keinen Gesinnungskrieg. Was wir definitiv nicht brauchen, ist die geifernde Panikmache, das ständige Gerede von allgegenwärtiger Angst und die Hetze gegen Menschen, die sich dagegen aussprechen. 

Und der dritte Aspekt, der die Menschen in Berlin bewegt hat, ist die begründete Sorge vor einem zunehmend autoritären Staat, der seine eigenen Gesetzesmissachtungen mit dem „Wohl der Allgemeinheit“ begründet, wenngleich diese Maßnahmen selbst Leid und Existenznöte erzeugen.

Dass Kanzlerin Merkel und ihrer Partei immer wieder schnippisch die selbst gewählte Vokabel „alternativlos“ als Gegenstück zur demokratischen Problemlösung entgegengehalten wird, ist meines Erachtens kein Zufall — und nicht zu unterschätzen. Es hat schon einen sehr unangenehmen Beigeschmack, wenn politische Entscheidungen in einer Demokratie als „alternativlos“ dargestellt werden. Genau das wird nun jedoch im Zuge der Corona-Pandemie wieder getan. Und immer dann, wenn diese Einseitigkeit politisch verkündet und medial wiederholt wird, kommt notwendiger Fortschritt ins Stocken. Das ist bei der Klima-Krise, die weitaus bedrohlicher ist als Covid-19, nunmehr seit Jahrzehnten der Fall. Dort ist die Kohleindustrie „alternativlos“, bei Corona sind es die Regierungsmaßnahmen. Im ersten Fall ist der Bevölkerung klar, dass ein Wandel stattfinden muss. Und auch der zweite Fall ist nicht so eindeutig, wie er präsentiert wird. 

Zweierlei Maß

Es ist doch sehr auffällig, dass die (zu begrüßenden) Black-Lives-Matter-Demonstrationen gegen Rassismus in ganz Deutschland politisch nicht nur gebilligt, sondern auch gelobt wurden – obwohl dort die Teilnehmer Maskenpflicht und Abstandsregelungen völlig missachteten. Saskia Esken, die halbe SPD-Parteispitze, sprach sich voll des Lobes für den friedlichen Protest gegen Rassismus aus. Doch wenn Kritiker der Regierungsmaßnahmen eine Großdemonstration organisieren und diese Maßnahmen ebenso missachten, gefährden — O-Ton Esken — „tausende Covidioten“ unverantwortlich die Gesellschaft. Das ist nicht nur unsachlich, es ist beleidigend. Saskia Esken, die an der Spitze der SPD steht, nimmt die Sorgen zahlreicher Arbeitnehmer nicht ernst und spuckt ihnen noch ins Gesicht.

Der Fokus scherte noch während der Demonstration mal eben alle Teilnehmer als „Virus-Leugner“ über einen Kamm. Was für eine billige Vereinfachung! Noch Tage nach der Demonstration halten Medien und Politik an der absurd niedrigen Teilnehmerzahl von 17.000 bis 20.000 Demonstranten fest, die sowohl von den Teilnehmern — wir selbst waren live vor Ort — als auch von den Aufnahmen der Demonstration widerlegt wird. In diversen Videosist zu sehen, dass zur Hochzeit der Demonstration über die Außenbildschirme der Polizeiwagen flimmerte: „Achtung! Kundgebungsplatz überfüllt!“

Sehr genau durchgerechnet, wie viele Menschen auf der Straße des 17. Juni Platz finden können, haben die Kollegen beim Magazin multipolar, die allein für die Straße des 17. Juni auf 160.000 bis 320.000 Teilnehmer kommen. „Dass eine solche Menge tatsächlich auf diesem Staßenabschnitt Platz findet, wird bestätigt durch Aussagen des Leiters des Straßen- und Grünflächenamtes Berlin Mitte, Harald Büttner, von 2013, demzufolge 300.000 Besucher auf der Partymeile möglich wären.“ Momentaufnahmen fangen den konstant weiterlaufenden Strom an Demonstranten nicht ein.

Außerdem sind die Busunternehmer Alexander Ehrlich und Thomas Kaden bereit, auch vor Gericht zu bezeugen, dass ihnen für ihre Aktion „Honk for Hope“ bereits gegen Mittag des 1. August 2020 seitens der Polizei der Zugang zum Demonstrationszug mit der Begründung verwehrt wurde, derselbe hätte bereits geschätzte 800.000 Teilnehmer, weitere seien aus Sicherheitsgründen nicht zugelassen. 

Die massenmedial verbreitete Zahl von 20.000 Teilnehmer bei der Demonstration am 1. August 2020 ist falsch. Es waren deutlich mehr. 

Diese Falschberichterstattung ist ein eklatantes Beispiel für die Bereitschaft von Politik und Medien, unliebsame Kritik kleinzureden und unglaubwürdig zu machen. Das steht genau für den Vertrauensverlust, der die Menschen überhaupt erst auf die Straße drängte. Ebenso, wie Trump sich die Besucherzahlen bei seiner Amtseinführung 2016 zurechtlog, verzerren unsere Politiker das Bild einer Realität, die ihnen nicht gefällt. 

Und es ist auch leicht zu erklären, wie es zur Verbreitung dieser Falschzahl kam. Noch während der Demonstration schrieben alle Mainstream-Medien unisono von 17.000 Teilnehmern — weil sie alle denselben Artikel brachten. Ob SpiegelFocusweb.de — unter jedem der Artikel zeichnet dpa verantwortlich. Die Beiträge selbst waren über Passagen hinweg völlig identisch — der einzige Unterschied war die jeweilige Überschrift, eine reißerischer als die andere. Hier brachten alle Medien denselben Artikel, wie es bei dpa-Artikeln oft vorkommt. 

Die Masse der Berichte spiegelt also nicht wider, wie viele Journalisten die jeweiligen Medienhäuser vor Ort hatten, sondern lediglich, dass sich alle nur auf eine Quelle verließen. 

Hier gilt wohl das Prinzip: Wahr ist, was oft genug wiederholt wird. Da macht es auch nichts, wenn das der immer selbe Artikel ist. Somit steht eine einzige Artikel-Schablone gegen hunderte Live-Streams, tausende Tweets und hunderttausende Teilnehmer. Nun ist diese falsche Berichterstattung die Grundlage für Forderungen aus der Politik, die Maßnahmen noch zu verschärfen. 

Erst kürzlich wurde bekannt, dass Gesundheitsämter in mehreren Bundesländern fordern, Kinder müssten bei Ansteckungs-Verdacht zuhause isoliert werden – keine gemeinsamen Mahlzeiten mehr, Maskenpflicht in den eigenen vier Wänden, Isolation der Kinder in anderen Räumen. Eltern sollen ihre Kinder quasi zuhause einsperren. Bei Zuwiderhandlung wurde den Eltern gedroht, ihre Kinder für die Dauer der Quarantäne in Heime „abzusondern“. Das ist schlicht ungeheuerlich. 

Wieder werden die Probleme der Menschen ignoriert, die finanziell nicht abgesichert sind. Nicht jede Familie wohnt in einer Drei-Zimmer-Wohnung! 

Die Corona-Krise wird immer mehr zu einer Grundsatzfrage: Wie viel Macht gestehen wir, der Souverän, den Regierenden zu? 

Absurde Strafen

Dabei sind einige der Bestrafungen bereits völlig unverhältnismäßig. Allein die Gastronomie reicht aus, um das zu verdeutlichen: In meinem Wohnort wurde noch zu Anfang der Krise einem kleinen Imbiss-Lokal eine Strafe von 5.000 Euro angedroht, da die Inhaber nicht gut genug darauf geachtet hätten, dass die Besucher auch den Mindestabstand einhalten — auf einer belebten Straße. Als ich kürzlich ein anderes Restaurant besuchte, erfuhr ich, dass den Gastwirten eine Strafe von bis zu 50.000 Euro droht, wenn sie dabei „erwischt“ werden, dass die Maskenpflicht in ihrem Lokal nicht eingehalten wird — unter freiem Himmel. Und wer aus Datenschutzgründen Fantasienamen wie „Mickey Mouse“ oder „Guy Fawkes“ auf den Datenzetteln einträgt, dem droht ein Bußgeld. Erst werden diese Zettel durch die Polizei veruntreut, und wer sich dann dagegen wehrt, wird auch noch belangt. 

Ich finde diese Strafen unverhältnismäßig, denn wie wirksam etwa die Maskenpflicht vor allem im Freien ist, ist noch immer nicht eindeutig nachgewiesen (1). Wie in der Klimakrise handelt die Politik nicht evidenzbasiert, sondern stellenweise nach Belieben, beziehungsweise nach Vorlieben. Dass die Pharma-Industrie durch Tests, Impfungen und Beratungen ordentlich an der Krise mitverdient, dürfte kein Geheimnis sein. Und dass Pharma-Lobbying in Deutschland ein großes und ernstzunehmendes Problem ist, wird schon daran deutlich, dass ein ehemaliger Pharma-Lobbyist das Amt des Gesundheitsministers bekleidet. Wer den Einfluss der Privatwirtschaft auf die Politik verleugnet, hat leider etwas Grundsätzliches nicht verstanden. 

Verleumdung an der Tagesordnung

Eben habe ich das Impfen angesprochen. Auch das wird medial und politisch ausgeschlachtet: Als „Impfgegner“ wurden viele Demonstranten diffamiert. Nun bin ich kein Impfgegner, im Gegenteil. Für mich steht außer Frage, dass Impfungen essentiell für die Bekämpfung einiger Krankheiten sind, in der Vergangenheit viel Gutes bewirkt haben und auch zukünftig weiter Gutes bewirken werden. Aber das liegt vor allem daran, dass Impfungen in Deutschland — und auch in Europa — strengen Auflagen unterliegen. 

Impfstoffe müssen im Kern zwei Kriterien erfüllen: Sie müssen effektiv sein, und sie müssen sicher sein. 

Effektiv heißt, dass sie tatsächlich vor der Krankheit schützen, gegen die sie entwickelt worden sind. Und sicher heißt, dass im Entwicklungsprozess durch Tests an Tier und Mensch sichergestelltwurde, dass die Impfung keine gravierenden Risiken oder Nebenwirkungen mit sich bringt. 

Während der Coronakrise werden diese Auflagen nun offenbar leichtfertig über Bord geworfen. Amerikanische Firmen wie Biontechwerben damit, schon im kommenden Jahr 1,2 Milliarden Impfstoffdosen verteilen zu können. Dafür erhielten sie von der US-Gesundheitsbehörde den sogenannten „Fast Track“-Status. Das ist eine hochbrisante Entwicklung, denn üblicherweise wird die Entwicklung eines Impfstoffs sehr viel strenger und umfassender kontrolliert, bevor er in den Handel kommt. Der Impfstoff des US-Unternehmens Moderna etwa übersprang die ansonsten üblichen Tierversuche.

Bis ein herkömmlicher Impfstoff unter Beachtung der EU-Auflagen marktreif ist, dauert es im Schnitt fünf Jahre ab dem Entwicklungsstart. Ein Nukleinsäureimpfstoff, bei welchem DNA in die Zellen des Impflings eingebracht wird, ist neu und braucht noch mehr Zeit. Es handelt sich dabei um ein hochriskantes Verfahren, das erst in den Kinderschuhen steckt — Nukleinsäureimpfungen sind für die Anwendung im Menschen noch nicht einmal zugelassen. Viele Risiken können erst Jahre später sichtbar werden. Die Entwicklung und Prüfung eines solchen Verfahrens würde mindestens sieben Jahre dauern. 

Obwohl der Moderna-Impfstoff während der Testphase am Menschen so starke Nebenwirkungen aufweist, dass einige der Probanden ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten, geht die Entwicklung weiter. Robert F. Kennedy Jr. bemerkte dazu: „Jedes andere Medikament (…), das in seiner ursprünglichen Phase-Eins-Studie ein derartiges Profil hätte, wäre ‚bei Ankunft tot‘“. Doch während der Coronakrise werden all die strengen Auflagen, die über Jahre garantiert haben, dass neue Impfstoffe sicher und effektiv sein müssen, einfach beiseitegeschoben. In nur ein oder zwei Jahren Entwicklungszeit kann diese Sicherheit schlicht nicht gewährleistet werden. 

Es ist absolut unverantwortlich, unter diesen Umständen eine allgemeine Impfpflicht zu fordern. 

Manche Politiker plädieren auch dafür, die Maßnahmen solange in Kraft zu lassen, bis ein Impfstoff entwickelt ist. Nicht nur ist das angesichts der Pathogenität von Covid-19 übertrieben. Es würde einen Lockdown von mindestens fünf Jahren bedeuten, vorausgesetzt, dass die bisherigen gesetzlichen Impf-Auflagen weiterhin beachtet werden.

Wenn also bei der nächsten Demonstration wohlfeil von „dummen Impfgegnern“ gesprochen wird, sollte man sich ins Gedächtnis rufen, dass Bedenken bezüglich einer übereilten und möglicherweise zwangsverordneten Corona-Impfung die einzig vernünftige Einstellung sind. 

Fazit

Ich habe in diesem Artikel ausführlich dargelegt, dass die Beweggründe der Demonstranten am 1. August keinesfalls einfältig waren. Nur, weil man sich an der Maske in der Kassenschlange stört, ist dort niemand auf die Straße gegangen. Und es war auch kein Halbwissen, das Hunderttausende einmal mehr auf der Straße des 17. Juni für ihre Rechte hat einstehen lassen. 

Vielen der Demonstranten werden die Argumente bewusst gewesen sein, die in diesem Beitrag aufgelistet und erörtert wurden. Viele sehen sich, wenngleich sie sich selbst hervorragend informiert und Arbeit in ihre Position gesteckt haben, einem reißerischen Journalismus gegenüber, der in diesen Zeiten lieber hetzt als anständig argumentiert. Kritiker der „offiziellen“ Meinung werden gemaßregelt durch einen Regierungs-Goliath, der, von seiner eigenen Herrlichkeit geblendet, nach Gutdünken einschneidend in Millionen Leben eingreift und keine Verantwortung für die Schattenseiten seines Handelns übernehmen will. 

Die Demonstration am 1. August war, verglichen mit diesen schweren Geschützen, eine Steinschleuder. Doch wir wissen, wozu auch sie fähig ist — wenn David weiß, was er tut. 


Quellen und Anmerkungen:

(1) Zur Wirksamkeit der Maskenpflicht folgt ein Ausschnitt aus dem aktuellen Rubikon-Newsletter, den Sie hier abonnieren können: 

Verschiedene Länder diskutieren eine teilweise Maskenpflicht in der Allgemeinbevölkerung oder haben diese bereits eingeführt. In den Updates vom Juni und Juli 2020 wurde indes dargestellt, dass die Evidenz für die Wirksamkeit von Stoffmasken in der Bevölkerung, entgegen der Darstellung in vielen Medien, weiterhin sehr schwach ist.

Bei früheren Grippe-Pandemien hatten Stoffmasken keinen Einflussauf das Infektionsgeschehen. Das oft genannte Maskenland Japan hatte seine letzte Grippe-Epidemie mit über fünf Millionen Erkrankten erst gerade vor einem Jahr, im Januar und Februar 2019. Auch den Ausbruch der Covid-Pandemie in Wuhan konnten die dort verbreiteten Masken nicht aufhalten.

Aufgrund der deutlich geringeren Hospitalisierungs- und Sterberate von Covid-19 (im Vergleich zu den ursprünglichen Annahmen) ist eine Maskenpflicht nicht unbedingt erforderlich, um „die Kurve abzuflachen”.

Im Zusammenhang mit Masken stellt sich auch die Frage, ob das neue Coronavirus durch Aerosole weiträumig übertragen werden kann. Eine echte Aerosol-Übertragung auch im Freien erscheint laut Fachleuten weiterhin unwahrscheinlich — die Verbreitung des Virus würde sonst eine andere Dynamik aufweisen und wäre entgegen der Realität oftmals nicht rückverfolgbar. Doch eine aerosolartige Übertragung in Innenräumen — insbesondere bei einer geschlossenen Luftumwälzung durch Ventilatoren oder bei intensiven Aktivitäten wie Singen und Tanzen – erscheint aufgrund verschiedener Vorfälle zunehmend wahrscheinlich beziehungsweise gesichert.

Bei einer Übertragung durch Aerosole dürften Stoffmasken aufgrund ihrer Porengröße und ungenauen Passform allerdings noch weniger Schutz bieten als bei Tröpfchen.

DAS UNDENKBARE MORGEN

Ab Herbst 2020 werden Maskenmuffel keine Chance mehr haben, dem digitalen Pranger zu entgehen.

von Nicolas Riedl

Diese Geschichte ist fiktional und dennoch sehr gut vorstellbar. Insbesondere, wenn man bedenkt, dass heute vieles real ist, was vor wenigen Wochen noch als undenkbar galt. Die Dystopie von gestern ist uns mit Corona auf erschreckende Weise nähergerückt. Daher lohnt es, sich schon jetzt Gedanken über die „undenkbaren“ Entwicklungen von morgen zu machen. Nachfolgender Artikel entpringt einer gedanklichen Zeitreise in den vor uns liegenden Oktober und wurde vom Lokalredakteur einer Berliner Tageszeitung verfasst. Er berichtet von einer politischen Kunstaktion, bei der Überwachungskamerabilder von Maskenverweigerern öffentlich ausgestellt werden, um die gesellschaftlichen Ausreißer öffentlichkeitswirksam zu brandmarken. 

Berlin, 14. Oktober 2020. Seit Montag flimmern über die öffentlichen Monitore in Bus, U-Bahn und Tram Aufnahmen von Überwachungskameras, die nur wenige Zentimeter von diesen Bildschirmen entfernt montiert sind. Die Bilder zeigen ein immer gleiches Motiv: unvernünftige Fahrgäste, die sich immer noch weigern eine Maske aufzusetzen. Selbst jetzt, da die Anzeichen für eine zweite Welle immer deutlicher und unbestreitbarer werden. Doch das Konglomerat aus Verschwörungsideologen, Wirrköpfen und rechten Hetzern geriert sich unbelehrbar und faktenresistent. Diese weitverbreitete Realitätsverweigerung der Corona-Leugner gefährdet nach wie vor alle vernünftigen Mitbürger, die auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen sind. 

Die Aktionskünstler vom „Center für politische Schönheit“ (CPS) wollten diesem verantwortungslosen Treiben nicht länger zusehen und starteten Ende September in Zusammenarbeit mit der Berliner Verkehrsgemeinschaft (BVG) eine gemeinsame Protestaktion. Die BVG ließ der Künstlergruppe mehrere Hundert Stunden Videomaterial von Überwachungskameras der U-Bahn-Linien 7, 8 und 9 zukommen. Mehrere Tage und Nächte verbrachten die Künstler damit, das Material zu sichten, auszuwerten und nach einer ganz spezifischen Gruppe von Fahrgästen Ausschau zu halten — den Maskenverweigerern. 

„In langen Nächten mit ungezählten Tassen Kaffee haben wir dann wirklich eine beachtliche Zahl an MaskenverweigererInnen ausmachen können“, erzählt uns die 23-jährige Gender-Studies-Studierende Máta Invidia vom CPS. „Wir haben die entsprechenden Stellen im Material ausgeschnitten und den Ausschnitt vergrößert, sodass die Gesichter gut zu erkennen sind.“

Daraus entstand die Aktion „#FaceOfShame — Wir geben der Unvernunft ein Gesicht!“ Die Idee dahinter ist sehr simpel: 

„In der aktuellen Situation ist es im Gegensatz zu gewöhnlichen Zeiten ein unsolidarischer und eigentlich schon menschenverachtender Akt, Gesicht zu zeigen. Wir wollen den MaskenverweigererInnen ein klares und unmissverständliches Signal senden: ‚Ihr bleibt nicht anonym!‘ Viele bilden sich ein, sie könnten unbescholten die Öffentlichen Verkehrsmittel nutzen, ohne eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Nicht in Berlin! Wer Corona leugnet und entsprechend in rücksichtsloser Weise handelt, wird nun zur Rechenschaft gezogen!“, so Máta Invidia.

Bereits im Juni führte der Berliner Senat ein Bußgeld für Maskenverweigerer ein, nachdem der erhoffte Erfolg durch soziale Kontrolle ausblieb. Doch auch das zeigte keine erkennbare Wirkung. Nun wird versucht, die Zügel der sozialen Kontrolle durch „Blaming“ anzuziehen.

Invidia schildert uns weiter mit Genugtuung: 

„Manche können sich das Bußgeld wohl leisten oder weigern sich es zu bezahlen. Aber wenn die VerweigerInnen und alle anderen ihr Gesicht auf den Public-Screens in Bus und Bahn, auf unseren großen Plakaten und den nächtlichen Leinwand-Projektionen an der Bundestagsfassade sehen, dann wird das den Druck auf sie immens erhöhen. Sie sind dann keine in der Masse anonymen ‚RebellInnen‘ mehr, sondern werden nunmehr von weiten Teilen der Öffentlichkeit gesehen.

Wenn es so funktioniert, wie wir uns das erhoffen, erreichen diese Bilder irgendwann auch die ArbeitgeberInnen oder FamilienmitgliederInnen dieser MaskenverweigererInnen, mit hoffentlich den entsprechenden Konsequenzen sozialer Ächtung. Selbsterklärend verfolgen wir mit dieser Aktion auch eine Art Abschreckung. #FaceOfShame ist nicht nur eine Enttarnung bereits aktiver MaskenverweigerInnen, sondern auch eine scharfe Warnung an all jene Spinner und Aluhüte, die bereits darüber nachdenken, sich dem Maske-Abnehmen anzuschließen.“

Auf Social Media stößt diese Aktion auf breiten Zuspruch. Die Bilder der Maskenverweigerer werden zehntausendfach geteilt. Nicht selten werden Hinweise auf die Identität der erfassten VerweigerInnen zu Top-Kommentaren. Auch das East-Side-Hotel in der Mühlenstraße zeigte sich solidarisch und ließ sich auf seiner fensterlosen Fassade acht Bilder mitsamt dem Hashtag #FaceOfShame tapezieren. 

Einige Datenschützer zeigen sich angesichts dieser Aktion besorgt. Das CPS sieht den Aspekt des Datenschutzes relativ gelassen. Nach Invidia gehe es aktuell um die Frage, was jetzt in diesen Zeiten wichtiger sei: der Schutz der Daten oder die Gesundheit der Gesellschaft. In gefährlichen Zeiten gelte es, den Rahmen dessen, was Kunst dürfte, etwas zu überspannen: 

„Für den Schutz von Menschenleben sind wir gerne bereit, den Datenschutz zu touchieren“, erzählt sie grimmig, während sich ein stolzes Lächeln unter ihrer „Team-Drosten“-Alltagsmaske unverkennbar breitmacht …

MASKEN: NUTZEN, ANWENDUNG UND GEFAHREN

Von Andrea Krüger, OP Schwester

Ich habe lange im Krankenhaus auf der Chirurgie und unter anderem auch im OP gearbeitet. Von daher kenne ich die Anwendung der Masken sehr genau. Im Krankenhaus wird mit zertifizierten medizinischen Masken gearbeitet. Selbst diese werden noch unterteilt in die “einfachen” OP Masken die die meisten Menschen kennen, und die FFP2 und FFP3 Masken. Die einfachen OP Masken werden am häufigsten eingesetzt. Sie schützen den Patienten während der OP oder der Wundversorgung/Behandlung das Keime vom Arzt/Pflegepersonal in die Wunden gelangen. Unter Keimen sind hier Bakterien gemeint, keine Viren. Viren gelangen durch die OP Masken hindurch. Beim Tragen dieser OP Masken gibt es strenge hygienische Regeln. Unter anderem sollen diese alle 20 Minuten, spätestens alle 30 Minuten ausgetauscht und entsorgt werden. Dabei auf keinen Fall auf die oder an die Maske fassen, sondern nur am Band nehmen und in den dafür vorgesehenen Behälter geben, um in die Verbrennung gebracht zu werden. Beim starken Schwitzen oder sehr feuchter Atmung bitte öfters austauschen. Auf keinen Fall mit den Fingern an die Maske fassen. Beim Aufsetzen der Maske darauf achten, dass die Innenseite nicht kontaminiert ist, also aus der Verpackung nehmen, direkt OHNEanzufassen aufsetzen! Um Viren abzufangen, werden FFP2 oder FFP3 gebraucht. Die haben die nötigen Filter und Ventile, um Viren abzuhalten. Diese Masken dürfen länger getragen werden, im Maximalfall bis zu 8 Stunden. Für Anwendung gilt gleiches wie bei den OP Masken. Das ganz kurz zu den medizinischen Masken. 

Vom Bürger wird jetzt erwartet, bzw. er wird verpflichtet, eine Maske zu tragen, die nicht zertifiziert ist, eine Maske die man sich möglichst selbst aus Baumwolle oder ähnlichen Stoffen näht – und genug selten wäscht. Diese Stoffe sind beim Tragen über Mund und Nase – der Start unserer Atemwege!!! höchst bedenklich. Die Baumwolle hält keine Viren ab, wie die OP Masken. Wir reden hier doch aber von einem Virus, oder? Es heißt vom Gesetzgeber folgendes: Auch beim Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist der Abstand von 1,5 Meter einzuhalten. Auch auf meine Nachfrage beim Gesundheitsamt, weshalb die Masken getragen werden müssen, bekam ich die Antwort: “Man muß die Masken lediglich als Reminder verstehen, um den Abstand einzuhalten!” Allein schon diese beiden Aussagen bestätigen, dass diese Masken niemanden schützen, nicht den Träger und nicht die Anderen. Jetzt kommen einige und sagen naja, es hält aber die Tröpfchen auf beim Niesen und Husten. Sorry, Leute, ich niese oder huste niemandem ins Gesicht. Ich bevorzuge es, in ein Einmaltaschentuch zu husten oder zu niesen, um dieses dann direkt zu entsorgen- in den Müll. Ungern möchte ich den ausgehusteten Schnodder dann in meiner Maske weiter an meinem Gesicht kleben haben.

Nein, im Ernst, sichtbare Partikel werden sicher von der Maske aufgehalten, aber die unsichtbaren Partikel gehen auch dann da durch – es ist Baumwolle oder anderer Stoff! Und genau in diesen für unser Auge nicht sichtbaren Partikel befinden sich die für uns nicht sichtbaren Viren. Kurz und gut, wir können mit dem Tragen dieser Mund-Nasen-Bedeckung niemanden schützen. Was tun diese Masken aber? Sie belasten die Gesundheit des Trägers!

Die hygienischen Vorgaben beim Tragen dieser Mund-Nasen-Bedeckung sollte genauso eingehalten werden wie bei den einfachen OP Masken. Jetzt sehe ich aber, wie die Menschen da draussen mit dem Stoff umgehen, und ich sehe dort neue Lungenkranke – ganz ohne Corona. Warum? Viren und Bakterien befinden sich ständig um uns herum. Wir können das nicht vermeiden. Wenn wir jetzt ein Stück Stoff im Gesicht haben, sammeln sich da eine Menge Bakterien und Viren an. Teils von aussen, teils von innen durch unsere Atmung. Unsere Atmung ist feucht, dadurch entsteht in dieser Mund-Nasen-Bedeckung ein wunderbar warm/feuchtes Milieu – ein idealer Nährboden damit sich die Bakterien vermehren können – Sekundärinfektionen drohen!!!! Dazu kommt es zu einer erhöhten CO2 Rückatmung, der normale und gesunde Gasaustausch O2/CO2 ist nicht mehr gewährleistet – Kreislaufschwierigkeiten und Kopfschmerzen sind hier die harmlosesten Auswirkungen.

Beim Abnehmen der Maske fassen sehr viele Menschen den Stoff direkt an, somit besteht die Gefahr, dass sie sich dann sogar vermehrt mit Viren, auch mit Corona anstecken können! Ich könnte jetzt noch viel mehr auflisten, aber mache jetzt Schluss. Ich bin nicht unsolidarisch oder asozial. Ich möchte lediglich aufmerksam machen auf diese Gefahren! Ich möchte aufrütteln, damit wir in ein paar Monaten nicht haufenweise Menschen mit Asthma, chronischen Reizhusten oder wirklich schweren Lungenerkrankungen haben – und das ganz ohne CORONA! 

DAS DRECKIGE IMPFVERSPRECHEN GEGEN COVID 19

Von Marco Caimi

(Disclaimer: Ich bin kein Impfgegner, aber auf uns kommt richtig Dreckiges zu.)

Was ist denn ein Impfung? Eine Impfung ist eine Verabreichung fremder Substanzen (i.d.R. abgeschwächte Erreger) an eine grundsätzlich gesunde Person.

Was ist denn ein Impfstoff? Eine Substanz bestehend aus abgeschwächte Erregern, die uns vor einer grösseren und heftigen Infektion mit diesen Erregern schützen soll. Wir sollten durch diese Verabreichung allerdings nicht krank, sondern lediglich infiziert werden. (Etwas, das viele mit dieser Propaganda von neuen «Fallzahlen» auch noch nicht wirklich begriffen haben: Infiziert, also positiv, ist noch lange nicht krank und kein Grund für das Aufrechterhalten dieses ganzen Hokuspokus. Meines Wissens sind selbst Andorra und Luxemburg jetzt auf der Liste der Risikostaaten. Wann folgen wohl die Gemeinden Schwaderloch oder Gretzenbach?) Durch die Impfung durchläuft unser Immunsystem einen Lernprozess und ist im Ernstfall gut gewappnet. Vor einer Impfung sollte, zumindest bei anständigen ÄrztenInnen, immer eine Risikobewertung durchgeführt werden. Gesunde sollten nach dem alten ärztlichen Grundsatz «primum nihil nocere» (zuerst nicht schaden) nicht geschädigt werden.

Auch bei älteren und insbesondere vorerkrankten Menschen führt eine Impfung zu einer Aktivierung des Immunsystems und damit zu einer Auseinandersetzung im Organismus, die im Aufbau resp. Ausbildung einer Immunantwort mündet. Bei jungen Menschen und reinem und gut geprüftem Impfstoff i.d.R. unproblematisch, bei vorerkrankten Menschen wesentlich problematischer und risikoreicher. Entscheidend ist auch immer das Milieu, auf welches eine Impfung trifft. Nehmen wir das Beispiel Bergamo, das uns unter anderem den Lockdown eingebrockt hat. Dort wurden im Januar 2020 fast 40’000 Menschen, davon viele mit Vorerkrankungen gegen Meningokokken (Typ C) geimpft. Meningokokken können zu einer bakteriellen Hirnhautentzündung führen. Die Impfung kann Sinn machen, ist aber risikoreich. Im Januar 20 waren aber schon viele in Norditalien  (wie jedes Jahr!) mit anderen Erregern (Influenza, Rhinoviren, Coronaviren) infiziert. Kommt jetzt noch eine heftige zusätzliche Belastung für das Immunsystem dazu und sind noch andere schwerere Vorerkrankungen vorhanden – siehe oben. Man hat uns das aber nicht erzählt, sondern Särge, Militärlaster und Notfallstationen gezeigt.

Gegen was kann man impfen?

Gegen Bakterien und Viren. Gewisse Erreger mutieren kaum (Masernvirus, Pneumokkoken), andere dauernd (zB Influenza-Viren). Staphylokokkus aureus ist nach wie vor nicht beimpfbar, obwohl in Krankenhäusern ein grosses Problem…

Herstellung von Impfstoffen

Beispiel Influenza, die bekannte Grippeimpfung. In diesem Jahr gab es abgeschwächte Erreger aus den Jahren 2018 und 19. Es ist ein Trugschluss zu glauben, wir würden gegen den aktuellen saisonalen Erreger geimpft. Das ist nicht, weil die Pharmaindustrie so schlecht, sondern weil die Herstellung von abgeschwächten Impfstoffen sehr aufwendig ist. Für die Grippeimpfung werden Unmengen bebrüteter Hühnereier infiziert und aus diesen wird das Virus wieder isoliert, nochmals abgeschwächt und aufgereinigt. Ein solcher Prozess nimmt, anständig ausgeführt, ein bis zwei Jahre in Anspruch (Merkt Ihr schon was?). 

Also: Der Impfschutz gegen Grippe ist nicht null, aber sehr beschränkt.

Zulassung von Impfstoffen

Oberste dafür zuständige Behörde in Europa ist die EMA (European Medical Agency, seit dem Brexit nicht mehr in London, sondern in Amsterdam ansässig). Die EMA wird wesentlich vom deutschen Paul-Ehrlich-Institut unterstützt.

Im wesentlichen sollten bei einer Impfung keine gravierenden Nebenwirkungen auftreten. Akzeptiert wird eine leichte Hautrötung nahe der Einstichstelle und ein kurzzeitig auftretendes leichtes Fieber.

Es gibt drei Arten von Zulassungen:

Die bezugnehmende Zulassung. Beispiel Grippeimpfung. Man kennt die Impfform (Impfstoff) in seinen Grundzügen vom Vorwinter – wesentlich schnellere Zulassung vertretbar und üblich.

Zulassung für neuen Impfstoff: Dauert wesentlich länger mit den diversen prä- und klinischen Phasen (mind. 3-5 Jahre). 

Am Längsten dauert (dachte man zumindest bis vor kurzem….) die Zulassung für einen Impfstoff, der auf einer neuen Impfstrategie beruht (mind. 5-8 Jahre, eher mehr).

Gegen Corona-Viren gibt es keinen Impfstoff. Das liegt daran, dass bis vor kurzem Corona-Viren wegen ihrer Harmlosigkeit für die Pharma-Industrie völlig uninteressant waren. Der Impfstoff ist auch viel schwieriger als Influenza in Hühnereiern zu «ziehen». Es gibt weltweit keine SOPs (standard operating procedures). Daher ist bei mittlerweile einer dreistelligen Anzahl Firmen die Idee aufgekommen, eine völlig neuen Impfstrategie zu verfolgen. Es wird kein abgeschwächtes Virus verwendet, sondern es werden Gen-Schnipsel aus dem Virus geschnitten. Das ist an sich noch nicht neu, das hat man schon beim Ebola-Virus und beim Dengue-Fieber gemacht, diese Genschnipsel aber in ein deutlich weniger krankmachendes Virus gebracht und dem Menschen appliziert, in der Hoffnung, dass das Virus menschliche Zellen befällt und diese die Ebola-Informationen ablesen und das Immunsystem aktivieren. Es ist aber eine Gabe von in sich geschlossenem genetischen Material, das Virus wird abgetötet.

Beim geplanten Corona-Impfstoff (Curevac, BioNtech, Moderna) soll freie mRNA (also freies genetisches Material) über eine Trägersubstanz, einen sogenannten Carrier (z.Bsp. Nanosomen), also Minipartikel, direkt in unsere Zellen gebracht werden und dann von diesen abgelesen werden. Das bedeutet eine gentechnologische Veränderung des Menschen, denn unser Ablesesystem für genetisches Material soll neues und fremdes virusgenetisches Material ablesen.

Was wird NICHT wissen

In welche Zellen geht dieses Material des Virus? Wie lange wird es abgelesen? Wir wissen nicht, wo das neuen Material eingebaut wird. Und wir wissen auch nicht, ob es nicht auch in Keimzellen (Eizelle, Spermien) eingelagert und damit natürlich vererbt wird. Eine solche Impfung, die das Genom verändert, ist noch nie durchgeführt worden. Es gibt weltweit keinen mRNA-Impstoff, eine einsträngige RNA, die besonders geschützt werden muss, denn durch die Evolution hat unser Organismus gelernt, dass freie RNA, wie sie übrigens auch durch eigene Zellschädigung (Zellstress) entstehen kann, sofort durch Enzyme abgebaut wird. Darum muss die mRNA in einen dichten und widerstandsfähigen Transportbehälter gegeben werden, damit die Virus-RNA geschützt in unsere Zellen gelangen kann. Dadurch wird der Mensch gentechnisch verändert. Diese neue genetische Information wird in jedem Fall durch Zellteilung weiter gegeben.

Risiken

Zum Beispiel die Überreaktion des Immunsystems: Allergien, aber auch Autoimmunerkrankungen gegen den eigenen Körper («überall Viren!»).

Im deutschen Ärzteblatt 21/2020 vom 21. Mai war zu lesen, dass die zufällige Insertion von DNA (Umwandlung der mRNA durch das Enzym reverse transcriptase) in das Genom des Wirtes, also des Geimpften, nebst Autoimmunerkrankungen auch zu einer verstärkten Tumorbildung durch Aktivierung von Onkogenen und/oder durch Deaktivierung von Tumorsuppressoren kommen könnte. Aufgeklärte Wissenschaft weiss davon, wenn aber das Ziel, nein, kein Impfzwang, nur ein Impfobligatorium ist, kann das auch mal «zum Wohle aller» verschwiegen werden.

Verunreinigungen

Geschilderte Carrier- oder Transportsysteme führen oft zu Verunreinigungen, immer gefürchtet bei Impfungen. Diese Impf-Verunreinigungen, noch ohne Einfluss von mRNA oder später DNA, verursachen Impfschäden in der Grössenordnung von 5% bei den Geimpften. Impfschäden bedeutet, es kann zu einer Überreaktion des Immunsystems kommen, einem sog. Zytokin-Sturm.

In Zahlen

In der Schweiz sind 8,5 Millionen Impfdosen mit grösster Wahrscheinlichkeit schon bestellt. 5% Impfschäden bedeutet bei einem Impfobligatorium gute 400’000 Impfschäden in der CH. Die Letalität (Todesrate) wird von unabhängigen Experten auf 0,1% geschätzt (sagt auch Bill Gates übrigens!), also gute 8000 Menschen. Entspricht allen Einwohnern von Bettingen, Bottmingen und Burg im Leimental. Bisher starben in der CH vor allem mit und nicht an Corona knapp 1700 Menschen.

Die Rechnung für unsere vielen deutschen Leser: Jens Spahn hat 85’000’000 Millionen Dosen bestellt. 5% macht 4 Millionen Impfschäden, 0,1 % sind 80’000 Tote. Das entspricht einer Kleinstadt wie Bamberg, Konstanz, Luzern oder St.Gallen.

Wofür?

In der Schweiz haben wir, Stand heute, 1500 bekannte Infizierte. Davon erkranken, wie wir unterdessen relativ solid wissen, 1-5% ernsthaft: 15-75…

In Deutschland Stand heute 6000 bekannte Infizierte. 1-5%: 60-300. 

Dass, liebe Freunde, sind Pandemien biblischen Ausmasses.

Dafür lassen wir ganz Luzern über den Jordan resp. die Reus gehen?

Ethik und Moral

Unsere Regierungen und ihre gekauften Hofwissenschaftler agieren selbstherrlich, aristokratisch und masslos. Markus Söder spricht von bleibender Maskenpflicht bis zum Impfstoff, Merkel davon, dass wir noch immer am Anfang der Pandemie stehen. 

Meine Frage an das Paul-Ehrlich-Institut und speziell an den «Immunologen» Prof. Martin Bachmann von der Uni Bern, der schon im April wusste, dass er Ende Jahr (2020) die ganze Schweiz impfen würde: Wie kann man einen solchen dreckigen «Impfstoff» nach 3 Monaten auf Menschen loslassen? Wer hat euch gekauft?

Matthias Egger, soeben zurückgetretener Task-Force-Leiter  wörtlich dieses Wochenende im «Blick»:

«Auch die Entwicklung von Impfstoffen gegen das Coronavirus kommt gut voran. Vielleicht steht ein solcher in einigen Monaten zur Verfügung, auch wenn die ersten Corona-Impfstoffe kaum hundertprozentig wirksam sein werden». Wer solches von sich gibt und sich «Wissenschaftler» nennt hat eher das Potential zum Massenmörder. Und die «Qualitätsmedien» drucken das. Und wir glauben das.

AUFWACHEN!

Um Prof. Dr. med. Stefan Hockertz, ehemal . Direktor des Instituts für klein. Toxikologie Hamburg-Eppendorf, zu zitieren: «Dieser Impfstoff gehört dorthin, wo schon Panderix (Impstoff gegen die Schweinegrippe 2009/10, Anmerk. d.V.) gelandet ist: Auf den Müll!»

Kleiner Ausblick

Ging es bisher um Abstände, Reiserestriktionen, Gesichtwindeln, Clubbesuche, 1000 Zuschauer beim Fussball – jetzt geht es dann ans Eingemachte – um unseren Körper: Zwangsimpfung, Impfobligatorium, Impfnachweispflicht. Wer jetzt noch den Behörden und Leit-Medien vertraut, soll bitte nie sagen: «Ich hab doch nicht gewusst….» Hatten wir schon mehrmals.

«Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht!»

Bert Brecht

WAS DIE KIRCHE DENKT, MUSS SIE DEM KAISER SAGEN

AKTUELLER DEN JE:

Ansprache von Bundespräsident Moritz Leuenberger beim Schlussakt der “Ökumenischen Konsultation zur sozialen und wirtschaftlichen Zukunft der Schweiz” ïn der Heiliggeistkirche Bern (2001)

Immer wieder habe ich die Kirche zu gesellschaftlicher Einflussnahme, auch zu solcher in die Tagespolitik ermutigt. Wieso eigentlich?


Ist die Kirche denn mehr als einfach einer von vielen Faktoren, welche Gesellschaft und Staatswesen mitbestimmen, prägen und gestalten, mehr als die Medien, die politischen Parteien oder die Wirtschaft?


Ist es denn nicht so, dass all diese Kräfte in einer gegenseitigen Konkurrenz um möglichst starken Einfluss auf die Gesellschaft stehen, das heisst um Macht ringen?


Muss ich nicht feststellen,

  • dass ich im gegenseitigen Verhältnis all dieser Kräfte zueinander (im Gegensatz zu der Parole von “mehr Freiheit – weniger Staat”) stets das Primat der Politik betont habe, weil in der Demokratie oder dem Gemeinsinn die stärkste Legitimation liegt?
  • Muss ich nicht feststellen, dass ich der Wirtschaft abgesprochen habe, auf den Märkten die legitimen Interessen der Schwachen wahrnehmen zu können – dazu gehören künftige Generationen oder die Umwelt;
  • dass ich den Medien kurzatmiges Geschnatter, das Drehen an der Reizspirale von Spektakel und Skandal vorgeworfen habe, ihr die aufklärerische Glaubwürdigkeit abgesprochen und deswegen auch hier das Primat der Politik für die Arbeit in der Demokratie reklamiert habe?
  • Ist es denn nicht so, dass die Aufklärung, die das rationale Fundament meines Denkens darstellt, eine Trennung von Kirche und Staat eingeleitet hat und damit auch wieder der Überzeugung von Jesus entsprach: Gebt dem Kaiser, was des Kaisers und Gott, was Gottes ist? Sollte ich – aufklärend denken wollend – diese Trennung nicht fortsetzen, statt sie zu verwischen?


Wieso ermutige ich die Kirche dazu, aktiv und korrigierend Einfluss zu nehmen auf die Politik, statt zwischen Kaiser und Kirche strikte zu trennen?
Ich habe einen Verdacht, und diesen muss ich mit mir selber zunächst bereinigen. Den Verdacht nämlich, dass ich mir von der Kirche einfach eine Unterstützung meiner eigenen Positionen in der politischen Auseinandersetzung erhoffe. Dass ich also davon ausgehe, im Kampf um ein CO2 Gesetz müsse die Kirche doch einfach auf meiner Seite stehen; in der Frage der Gentechnologie müsse sich doch die Kirche für gesetzliche Dämme gegenüber ungebremstem und unreflektiertem Treiben engagieren; in der Verkehrspolitik müsse die Kirche doch sicher für eine nachhaltige Verlagerung von der Strasse auf die Schiene sein; und bestimmt kämpfe die Kirche – Ihr Papier beweist es – für die Einbürgerung der zweiten und dritten Ausländergeneration in der Schweiz und für einen UNO-Beitritt.


Das aber darf aus zwei Gründen niemals das Motiv sein, die Kirche politisch anzuspornen. Zum ersten würde ich so in der Kirche ja nur gerade eine Hilfskraft für meine eigene Überzeugung sehen, ein moralisches PR-Büro gleichsam, das sich im Namen des Himmelreiches gegen eine zweite Röhre am Gotthard zu sperren hätte. Dies ist nicht legitim und kann darüber hinaus gefährlich werden, wie die Geschichte zeigt. Denken wir etwa an “Beckett oder die Ehre Gottes” von Jean Anouilh. Gefährlich war es in diesem Falle zunächst für den König, weil der Freund, den er zum Erzbischof machte, sich seiner Politik zu widersetzen begann. Tödlich wurde es schliesslich für den Erzbischof, weil er vom König ermordet wurde.


Vermeiden möchte ich auch einen weiteren Irrtum, dem zu unterliegen Politiker mitunter Gefahr laufen. Es ist der Irrtum, die Kirche solle die Antworten auf schwierige ethische Fragen geben, etwa bei der Sterbehilfe oder bei der Gentechnologie. Dies wären Antworten, die mir die eigenständige Benutzung meines Gewissens, die Arbeit ethischer Reflexion, damit aber auch die aktive Auseinandersetzung mit der politischen Gegenposition abnehmen. Ich könnte dann bloss noch auf die Resultate, die mir die Kirche liefert, verweisen. Die Kirche kann mir diese Arbeit aber nicht abnehmen, und ich darf sie mir auch nicht abnehmen lassen.


Also nochmals: Wieso denn ermuntere ich die Kirche zu politischem Einsatz?


Eine Antwort orte ich darin, dass ich nicht nur Politiker bin, sondern ebenfalls Mitglied der Kirche. Einverstanden, ich bin auch Mitglied einer Partei. Aber das ist nicht dasselbe. Dieser bin ich einmal beigetreten; ich könnte ohne weiteres auch wieder austreten – wie aus jedem Verein. Aber: kann ich aus der Kirche austreten? Formal kann ich es, und ich habe die Zeit erlebt, als dies eine politische Mode gewesen ist. Doch wenn ich mich als Mitglied der Kirche weiss, so meine ich dies nicht formal, nicht als Steuerzahler. Ich meine es grundlegender: Ich glaube nicht, dass ich in der Lage wäre, der Kultur den Rücken zu kehren, in der ich aufgewachsen bin und die seit vielen Jahrhunderten vom Christentum – und vom Judentum! – geprägt ist, unsere ganze Gesellschaft prägt, die mich, mein ganzes Denken, Empfinden und Handeln ausmacht. Ich glaube nicht, dass ich mich als Individuum dieser christlichen Kultur entwinden könnte, wie dies der Existenzialismus meinte.


Ich will damit nicht eine Theorie aufstellen. Aber die Verflechtung von Staat, Gesellschaft und Christentum ist nicht bloss eine institutionelle, sondern auch eine kulturelle Tatsache. So ist es wohl zu erklären, dass ich mich als Teil der Kirche fühle, und dass ich als Teil dieser Kirche von ihr erwarte, dass sie sich gesellschaftlich einbringt, dass sie Verantwortung wahrnimmt.


Als Mitglied der Kirche will ich dann aber durchaus, dass sie zu konkreten Lösungen kommt, beim Bankgeheimnis, bei den Sans-papiers, bei der Organ-Transplantation, bei der Sterbehilfe. Dabei weiss ich durchaus: Da gibt es nie eindeutige und einfache Lösungen, auch wir Christen sind nicht vor Fehlurteilen geschützt und haben kein Wahrheitsmonopol. In Ihrem “Wort der Kirchen” haben Sie – man spürt es dem Papier an – um Bekenntnisse gerungen. Sie haben abgewägt, Sie haben es sich nicht leicht gemacht. Die Kirchen haben ja verschiedene Antworten, bei der Fristenregelung oder der Homosexualität zum Beispiel.


Gerade diese Tatsache, dass es in keiner Kirche – und daher auch nicht in der Ökumene – einfache und unbestrittene Antworten und Lösungen gibt, unterstreicht einmal mehr, wie wichtig der Diskurs als solcher, wie wichtig die Befragung und Schärfung des eigenen Gewissens ist.


Auch wenn nach dem Fall der Berliner Mauer US-Präsident Bill Clinton jubelte: “Alles ist möglich”, so ist das geistige Vakuum, welches entstanden ist, nicht zu übersehen. Wie füllen wir die geistige Leere, die wir nach dem Zusammenbruch des Sozialismus empfinden? Die blosse Bekämpfung der Globalisierung genügt jedenfalls nicht (selbst wenn diese Frage sich zum neuen “Entweder-Oder”, als Nachfolgerin des Links-Rechts-Grabenkrieges, zu entwickeln scheint). 


Trotz aller betrüblichen Bekenntnisse zu Holzschnittpolitik ist es doch so, dass es durchaus ein Bedürfnis der Politik, der Wirtschaft und der Medien gibt, ethische und moralische Fragen zu diskutieren. Und da richten sich manche Augen hilfesuchend auf die Kirche. Wenn nämlich Begriffe wie Gerechtigkeit und Gleichheit nach rein politischen Theorien oder Manifesten, etwa einer liberalen Ordnung oder einer sozialen Marktwirtschaft oder einer sozialen Demokratie, diskutiert werden, wird ja im Grunde genommen doch bloss um die jeweils eigenen Interessen gefeilscht. Diese werden dann ideologisch verbrämt, und wir finden die theoretischen Grundlagen dieses angeblich rationalen Diskurses schon bei Aristoteles, welcher Gerechtigkeit als einen stetigen Tausch verschiedener materieller und immaterieller Güter analysierte. Ein politisches Manifest hilft also heute dem Gesetzgeber, der Gerechtigkeit verantwortungsvoll organisieren will, kaum weiter. Das zeigt uns die Diskussion um Managergehälter oder um Steuerbelastungen verschiedener Gemeinden deutlich.


Zu Fragen der Solidarität und sozialen Gerechtigkeit bieten die katholische und die evangelische Soziallehre einen viel direkteren und einfacheren Zugang. Die grosse Aufgabe, aber auch Schwierigkeit ist es, diese zu vermitteln. Diese Vermittlung darf nicht “ex Cathedra” in religiöser Sprache erfolgen, sondern muss in der weltlichen, politischen Sprache, also mit sachlicher Überzeugungskraft erfolgen. Institutionell sollen sich Kirche und Kaiser nicht vermischen, aber was die Kirche denkt, muss sie dem Kaiser geben.


Mit der ökumenischen Konsultation zur sozialen und wirtschaftlichen Zukunft der Schweiz haben Sie diesen wichtigen Schritt getan.


Ich danke Ihnen dafür,


als Bundespräsident, und als Mitglied der Kirche.

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